Hauptmenü
feed-image

Eltern aufgepasst, eure Kinder kommen....

Ein letztes jó estéd kedves anyak, apak és baratok*nö,

Der letzte Ferienlagertag wurde mit unserem Kaninchentanz im Flur begonnen. Pippin und Gottlieb waren von ihrer Idee ganz begeistert. Die Kids vermutlich nicht.

Nach dem Frühstück hieß es dann die letzten 3x tanzen zum Ferienlagersong und es ging ans Kofferpacken. Die Ansage, es wird heute wieder ca. 30 Grad warm, lasst eure Badesachen draußen, wurde wie in all den Jahren zuvor von der Mehrheit ignoriert. Alle Klamotten rein in die Koffer, Hauptsache alles ist irgendwie drin. Gottlieb und Pippin hatten ja verlost, wer in welchem Zimmer der kleinen Jungs hilft. Bei Beiden schlug der anfängliche Optimismus bald ins Gegenteil um. Wem gehört was? Wie passten die Sachen bloß bei der Anreise in den Koffer? Und viele andere Probleme gab es zu bewältigen. Aber sie haben es geschafft und hatten dann auch noch Zeit für ihre eigenen Koffer.

Schwester Agnes machte es etwas komplizierter. Sie war in Ermangelung ihres pinken großen Kleiderschranks mit mehreren Koffern und Taschen ausgestattet und tauschte dann auch noch mit Nille diverse Wäschestücke, damit dieser dann in Erfurt Hausarbeit, sprich Wäsche waschen, lernt.

Bis mittags waren dann alle Koffer, Rucksäcke und Taschen gepackt. Mit ausreichend Reiseproviant deckten sich die meisten Kids ein (Gummibärchen, Eistee, Kekse….. nur Chips und Sonnenblumenkerne waren verboten. Paule hat das auch tatsächlich am Abend kontrolliert.

Ab Mittag hieß es dann, Badesachen anziehen und an den Strand. Die Zimmer wurden verschlossen, damit niemand seinen Koffer wieder auspacken konnte. Das haben die Verzieher*innen nämlich schon öfter erlebt. Diejenigen von uns, die ihre Badeklamotten tatsächlich nicht eingepackt hatten, stürzten sich in die „Fluten“. Pippin baute mit kleinen und mittelalterlichen Kids mit Balatonschlamm eine tolle Stadt. Gottlieb und Allie schwammen nach einer Art Wattwanderung mit den guten Schwimmer*innen in der Mitte des Balaton. Schwester Agnes versuchte es erneut mit Pigmentehaschen und Ottilie erfreute die hungrigen Kinderlein mit Joghurt, Lekvár und Streifenhörnchen auf Brot.

Es wurde gespielt, gebastelt, gequatscht und sich von einigen wenigen auch ein bisschen gelangweilt. Am schlimmsten war es übrigens, dass die Akkus der Handys der Nichtbader langsam gegen Null gingen und Aufladen nicht möglich war.

Nach dem Abendessen dirigierte Paule dann das Beladen des Busses und Allie beaufsichtigte die „Endreinigung“ der Zimmer. Gottlieb und Pippin halfen Blümchen beim Einsortieren des Gepäcks. Das war gar nicht so einfach, waren zum Teil doch riesige und sehr schwere Koffer dabei.

Also liebe Elternteile, im nächsten Jahr bitte eine abgespeckte Variante des Gepäcks. Dschinni ist nämlich ein wenig in die Jahre gekommen und möchte sich keinen Bruch heben.

Kurz vor 20 Uhr war es dann endlich so weit. Blümchen hatte in mühevoller Puzzlearbeit seine Vorbereitungen abgeschlossen und der Bus rollte vom Gelände. Paule, Sigi und ich fahren dann morgen früh zurück. Wir müssen das Haus noch in Ordnung bringen und alles gut verstauen für das nächste Jahr am Balaton.

An dieser Stelle möchte ich im Namen meiner Kumpels und Kumpelinen noch kurz die Leistung von Dschinni würdigen, damit er sich endlich in seinem Weinfass Ruhe gönnen kann.

Er schleppte insgesamt 988 Liter Wasser und 48 Liter Saft für uns heran. Dazu kamen 62 kg Brot, 160 Joghurts, 100 kg Melone, 15 kg lekvár, 9 kg Streifenhörnchen und Mokús und mehr als 70 kg gyülmölcsok  és  Zöldségek.

Und alles wurde komplett verzehrt und getrunken.

Mein Fazit für 2026:

Schön war es, aufregend und wir hatten viel Spaß miteinander. Ich freue mich bereits auf das nächste Jahr.

 

Jetzt muss ich aber endlich auch meinen Koffer packen.

Jó aludni .             Euer Otto                                                                                           

Robinson, eine verschwundene Insel und Sieger*innen

Liebe Elternteile, Omis, Opis, Kumpels und Kumpelinen,

kaum sind wir als Gruppe allein im Haus (die ungarischen Kinder sind gestern bereits wieder abgereist) nutzten Pippin, Gottlieb, Ottilie, Allie und Schwester Agnes die Schangse und weckten alle mit unserem Balatonsong in Megalautstärke. Die zerknitterten Gesichter hättet ihr sehen sollen. Aber vermutlich kennt ihr diese ja von eurem morgendlichen Wecken. Nur die kleinen Jungs und einige wenige Mädels kamen ganz aus den Zimmern und tanzten mit. Besonders Pippin war sehr enttäuscht, wollte er sich doch mit dem Tanz am frühen Morgen für den Ausfall seines Lauftrainings eine gute Ausrede organisieren.

Die letzte Zimmerkontrolle für dieses Ferienlager fand gleich nach dem Frühstück statt und wie immer startete danach unser Tag mit unserem Tanz und Sigi öffnete die Taschengeldbank. Die Schlange war lang, alle wollten unbedingt noch etwas für die Wirtschaft tun. Jedoch gibt es auch Kinder, die fast ihr gesamtes Taschengeld wieder mit nach Hause nehmen.  Natürlich nicht Schwester Agnes. Sie hat bereits in der ersten Woche fast alles unter die Markthändler und Schuhverkäufer*innen gebracht.

Dschinni, Paule und Sigi machten sich vormittags auf die Suche nach stillem Wasser. Das mit Sprudel hatten wir noch vorrätig. Zum Glück wurden die Drei fündig und alle konnten wieder ihre Flaschen füllen.

(Übrigens, trinken eure lieben Kleinen zuhause auch nachts ½ Liter oder sogar mehr?)

Für unseren Tagesplan gab es kurzfristig eine Änderung. Kofferpacken fiel heute aus. Wir dürfen morgen bis zur Abfahrt in unseren Zimmern bleiben, das heißt, erst morgen nach dem Frühstück packen wir. Sehr zum Ärger von Pilles und Lilles kleinem Bruder. Der hatte vorsorglich schon heute vor dem Wecken gepackt.

Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir gestern eine Insel gebaut haben. Und da sagten doch die Verzieher*innen heute geht es zu Robinson. Gottlieb und Ottilie waren besonders aufgeregt. Wie kommt denn der Typ so schnell zu uns an den Balaton? Um Robinson nicht zu überfordern marschierten wir teamweise in halbstündigem Abstand los. Die Überraschung war dann sehr gelungen. Robinson entpuppte sich als beste Pizzeria am Strand von Balatonfenyves. (Kann ich euch echt empfehlen). Leute, das war ein Geschmatze. Bei unserem kleinen Sir war das ganze Gesicht mit Salami beklebt. Ottilie fand auch eine Lieblingsvariante – Pizza mit tejfölös und fokhagyma. Schwester Agnes und Allie drohten an, ihr den Zugang zum gemeinsamen Zimmer zu verwehren. Aber Ottilie fand eine Geschmacksgenossin aus Berlin an der Panke. Sollten es die anderen Beiden wirklich durchziehen, kann sie bei ihr im Zimmer Asyl finden für eine Nacht. Ein Bett ist noch frei.

Nach Robinson gings zur Wechselstube und noch einiges einkaufen. Nach und nach trudelten die Mädels und Jungen dann im Ferienlager wieder ein.  Und da inzwischen die Sonne wieder richtig schien, ging es an den Strand. Ein kleiner Ottokarstammbesucher stellte mit Erstaunen fest, dass unsere Insel verschwunden war. Vom Minisunami verschlungen meinte er.

Einige machten sich gemeinsam mit Pippin daran, sie wieder zu errichten. Währenddessen tobten Paule und Gottlieb mit den Mutigen in den Wellen. Ja, ihr lest richtig. Der Balaton kann ziemlich hohe Wellen haben. Die Mehrzahl der Mädels blieb dem Strand fern, knüpperte mit bunten Fäden Freundschaften, Allie mittendrin. Ottilie betrachtete alles mit Interesse, auch ihr Inneres und Schwester Agnes versuchte sich im Pigmentehaschen (hat aber nicht viel genutzt bisher).

Dschinni und Sigi räumten schon mal die ersten Kisten ein und transportierten diese zum Bus.

Und dann, nach dem Abendessen (zur Freude fast aller Kids gab es Chickennuggets und hasabburgonya), war es endlich so weit. Die Auszeichnungszeremonie für alle Wettbewerbe fand statt. Von den sportlichen Siegern hat Gottlieb bereits berichtet. Für mich bleiben die Großereignisse.

Den Teamwettbewerb haben die Wackelöhrchen mit 41 Punkten klar gewonnen. Gottlieb bekam vor Glücksstrahlen den Mund kaum noch geschlossen.  Er war sich seines Sieges sicher und hatte schon mal nach Robinson alle Kinder des Teams zum Eis eingeladen. Die Eisverkäuferin hatte wohl Mitleid mit ihm, weil sein Taschengeld darunter ziemlich gelitten hat, und spendierte ihm 2 Kugeln.

Platz 2 mit 36 Punkten errangen die Panther vor den Nemos mit 35 und den Chaoskids mit 34 Punkten. Pippins blaue Melonenbäume bildeten mit 25 Punkten das Schlusslicht.

Es gab Beifall von allen für alle. Der gemeinsame Spaß war entscheidender als der Sieg.

Nun fehlen noch die Puppenstube und der Saustall des Jahres.

Bei der Puppenstube gab es ein extrem enges Kopf-an-Kopf- Rennen. Ein Minus hinter der 1 entschied den Sieg für 3 Thüringerinnen. Zwei von ihnen sind verwandt und eine hat auch noch einen kleinen Bruder hier, der aber in diesem Jahr nicht im Saustall des Jahres wohnte. Die Dritte im Zimmer hat nur ein A am Ende ihres Namens mehr als eine der beiden anderen Mädels.

Und jetzt kommt das für Ottokar einmalige Resultat beim Kampf um den Titel Saustall des Jahres. Drei Mädchenzimmer konkurrierten um diesen Titel und unterschieden sich zum Schluss um nur 1 bzw. 2 Punkte. Siegerinnen sind eine der Zwillingsjojos, eine an der Panke Lebende und eine, die im Süden in einem Haus auf einem Weg rennt.

Diese 3 Mädels haben morgen zur Belohnung die Möglichkeit eingeräumt bekommen, für alle anderen das Frühstücksgeschirr abzuräumen.

In der Zwischenzeit hatte DJ Locke seine Anlage aufgebaut. Vom ersten Ton an war die Stimmung im Aquarium super. Die Mädels tanzten, die Jungen standen rütmisch herum. Drei Knaben wollten unter den Tänzerinnen nicht so auffallen. Sie organisierten sich Miniröcke und mischten sich so unter die tanzwütigen Mädels.

Leider geht auch die letzte Disco für dieses Ferienlager einmal zu Ende. Zähne putzen, pullern und ab ins Bett…. Und schon sind alle mehr oder weniger in ihren Zimmern.  Alle wollen die letzte Nacht durchmachen. Meine langjährige Erfahrung sagt mir aber, daraus wird nix. Bevor die Besucherei bei anderen losgeht sind alle eingeschlafen.

Nur wir natürlich nicht. Dschinni hat für unsere Klicke Schmakazien besorgt. Wir treffen uns gleich in unserem Geheimversteck und ich muss mich beeilen. Pippin, Gottlieb und Ottilie haben immer besonders großen Appetit, Allie langt auch gut zu und an einem solchen Abend verzichtet Schwester Agnes sogar auf ihr Möhrengläschen.

Also Leute. Schluss für heute. Ich melde mich morgen noch einmal bei euch.

Jó aludni és jó észerkat.

Euer Otto

 

Eene Welt ohne Wassa

Hallo in die Runde,

 

hier is ma wieda olle Gottlieb. Olle Otto spielt mit Glitzasteinchen und hat keene Zeit für euch, deshalb muss icke jetze hier schnell ma einspringen.

 

Also, watt is heute so allet passiert? Der Tach jing jut los mit Rejen. Einije von unseren Kindas schauten janz verdutzt nach oben, sowatt kennen sie jar nich mehr. Aba es war ja leida nich viel watt da (immer wieda mal) kam, so dass der Balaton nix so wirklich abbekommen hat. Ditt eröffnete uns aba noch janz andere Möglichkeiten, die icke euch später schildern werde.

 

Kaum vom Frühstückstisch erhoben, mussten wir unsere Kallorien jleich wieda abtrainieren. Erst rief Pippin zum Ferienlajatanz, dann die Vaziehas zum Tiemspiel. Und da zeigte sich mal wieda, watt für faule Socken ditt sind. Nee, nich die grünfaulen Kaoskits von Ottilie, sondern die Vaziehas. Zum Nachmittag sollte es lecka Möhrchen jeben. Und statt die Dingers vanünftig für uns zu kredenzen, sollten unsere Tiems nun um die Wette Möhren schälen. Klewer is ditt ja schon von den Jewachsenen, aber ooch ein wenig unfair. Wie dem ooch sei, unsere fünf Tiems durften fesche Schürzen und Kochmützen trajen, zu den Möhren sprinten und diese putzen, dann zurück sprinten und Schürze und Mütze an den nächsten weiterreichen.
Bewertet wurde einmal die Zeit des Tiems und zweitens die Zahl der perfekt jeschälten Möhrchen. Jedet Tiem hatte zehn Stück zur Vafügung. Tiem 4 schaffte es trotzdem elf Möhrchen zu schälen. Een kleener Teilnehmer fand wohl die Arbeit der Vorjängerin nich so überzeugend und schälte die gleiche Möhre noch een zweitet Mal. wink

Am Ende jab es foljende Erjebnisse: Die Kaoskits brauchten 9:19 Minuten bei acht korrekt jeschälten Möhren, die Nemos sprinteten uff 7:18 Minuten mit sieben Möhrchen, dicht jefolgt von den Wackelöhrchen mit 7:24 Minuten und ebenfalls sieben Möhren, die blauen Wassermelonenbäume benötigten 9:18 Minuten und schafften sechs Möhrchen, während die pinken Pandas (so spricht ditt Schwester Agnes immer aus) für sieben perfekt jeschälte Möhrchen 8:37 Minuten brauchte.

Icke darf euch noch nich verraten, wer nun die Tiemspiele jewonnen hat. Aba wer jut uffjepasst hat, weeß: Een Tiem liegt uneinholbar vorn. Mehr Deteils dann morjen von Otto.

 

Nach Frühstück, Ferienlajatanz und Tiemspiel durften wir dann endlich wejen Wettta ma uff unseren Zimman schillen, ohne ditt die Vaziehas meckerten. Aba, oh Wunder, viele von uns waren trotzdem lieba unten untawegs, spielten und tobten, jingen Chipse und Kekse koofen und spielten vor allem die janzen Turrniere fertig.

 

Im Bao-Bao-Turrnier jab es een stundenlanget Jerangel um Platz 1 bis 3. Am Ende jewann unser Wandlitzer Zwingling ohne Brille, vor eenem kleenen russischen Bärliner, der viele jahrelang schon am Balaton jeübt hatte. Platz 3 sicherte die Wandlitzerin Zwingling Nr. 2 mit Brille.

 

Im Tischtennis-Turrnier mussten die Jroßen noch ausjespielt werden. Hier jewann eene russische Spitznamen-Revolutionärin, die am Namen ditt N hinten verjessen hatte. Platz 2 jing an eenen jroßen unjarischen König, der im Namen sein A verjessen hat. Und den dritten Platz eroberte ein langet Mädel mit Brille. Sie kommt vom besten See, da musste sie ooch unter die besten drei Tischtennisspielenden kommen.

 

Dann jabs endlich Fesper mit leckere Bogatschen, Marmelade, uns sehr bekannt vorkommenden Möhrchen und lecka Jurken – und: die Sonne kam heraus!

 

Also war unsere schöne Zimmer- und Bettenzeit wieda vorbei und die Vaziehas jagten uns direkt an den Strand. Unten anjekommen war unsere Enttäuschung zunächst jroß, denn trotz des een oder anderen Tropfens vom Himmel, war im Balaton der Wassastand weita jesunken. Ähnlichet musste ooch Dschinni erleben. Er flog ma wieda den halben Balaton entlang, um uns mit stillem Frischwassa zu versorjen und fand nirjendwo mehr watt. Eene Welt ohne Wasser, icke sage es euch, Arrmageton is nah.

 

Aba, wie wir Ottokars eben so sind, wir machen aus jeder Kriese eene Schongse: Pippin und Schwester Agnes entdeckten ihre janz frühe Kindheit wieder und fingen an backe-backe Kuchen mit Balatonschlamm zu spielen. Unsere anderen Fränds stießen bald hinzu und bauten wahre Schlammburgen: Mietwohnungsbau für Schwäne, wie ein traktorenliebender Ärfurter freudig kommentierte.

Ottilie blieb dem Jemansche fern, aba löst ditt Problem mit dem stillen Wasser, indem sie aus unseren Vorräten mit Zisch ditt Jesprudel flaschenweise hinausschüttelte. Watt nich passt, wird passend jemacht bei Ottokar.

 

Nach der Baderei folgte dann die nächste Rejenhusche, so datt wir dann doch wieder nach oben durften. Unsere Kleenen und Mittleren spielten dann noch stundenlang Verstecken-Fange quer durchs jesamte Jelände, welchet wir seit heute Mittag wieder für uns alleene haben. Der Mangel an stillem Wassa und Badezeit machte sich durch entsprechende Lautstärke auch hier deutlich bemerkbar.

 

Nach dem Abendbrot wurden noch die Zimma kontrolliert und dann durfte der Abend jemütlich ausklingen, mit Armbänder knüpfen und vielen anderen schönen Beschäftigungen. Wir kosteten die Zeit noch ma richtig aus, denn morjen, liebe Fränds, heißt es ja unter anderem schon wieda Kofferpacken. Pippin und icke haben dabei übrijens ditt janz große Los jezogen und dürfen den kleenen Jungs beim Kofferpacken helfen. In Pippins Aujen glänzten nach der Auslosung durch Glücksfee Paule Tränen der Glückseligkeit.

 

In diesem Sinne wünsche icke ooch euch een glücklichet Leben. Bald sind wa alle wieda und dann hat ditt ooch een Ende.

 

Jo esserkat!

 

Euer Gottlieb

 

Von reitenden Rittern und leckerem Essen

Otto lovagod köszön itt!

Heute liegt ein sehr langer Tag hinter mir. Gemeinsam mit Dschinni, Paule und Sigi war ich bereits um 6.30 Uhr auf dem Bauernmarkt zum Proviant für die Kids aufstocken. Ich bin ja im Gegensatz zu Dschinni und Paule nur selten mit unterwegs und konnte heute den Fleiß der Beiden nur bewundern. Sie schleppten wie die Weltmeister sargabarack für alle und noch anderes gesundes Zeugs und anschließend füllten sie den Flaschenpfandautomaten bei Aldi mit den nur 63 von uns gestern geleerten Wasserflaschen.

Meine Kumpelinen und Kumpels chillten vor dem Haus, als wir endlich wieder zurück waren. Pippin erholte sich von seinem nächsten Fastweltrekord, Ottilie checkte ihre vielen Internetfreunde, Allie lächelte so vor sich hin, Gottlieb versuchte sich im Lesen seines Buches und Schwester Agnes (mit ihren täglichen Schönheitshilfspflastern unter den Augen) blätterte in irgendwelchen Listen und Aufzeichnungen. Ob die Pflaster auch für das Gedächtnistraining gut sind?

Die Sonne schien, es war nicht zu warm und die Kids waren ziemlich müde. Langsam wirken sich die nächtlichen Gesprächsrunden und „heimlichen“ Zimmerpartys aus.

Doch die Verzieher*innen kennen kein Pardon, aufstehen, frühstücken, Ferienlagertanz un danach an den Strand- da gab es einfach keine Alternative.

 Die Sünkronität bei unserem Tanz wird immer besser und wir sind bald so weit, dass es per Video veröffentlicht werden kann. Und es machen wirklich alle mit.

Um 12.30 Uhr hieß es dann Abfahrt nach Sümeg. Der Besuchauf der Burg und  bei den Ritterspielen mit anschließendem Festessen im Rittersaal ist inzwischen eine Jahrzehnte lange Tradition. Und es will auch kein Kind und kein Jugendlicher, der schon einmal mit uns dort war, darauf verzichten. Dreiundvierzig von uns 62 Leuten entschieden sich, den steilen Burgberg zu erklimmen und die Burg mit all ihren Möglichkeiten zu erkunden. Ottilie und Pippin wollten lieber am Museum und diversen Geschäften vorbeischlendern, Gottlieb verweigert als bekennender Historiker einen Besuch dort oben und Paule und Sigi mussten die Tickets für Ritterspiele und Ritteressen organisieren. Flitzi huschte von einem Fotomotiv zum nächsten und mischte bei ihren Veröffentlichungen für ihre Follower einfach mal Bilder vom letzten Jahr unter. So konnte sie sich den beschwerlichen Auf- und Abstieg ersparen. Die anderen Nichtburgbesteiger waren entweder ein wenig erkältet oder aber hatten einfach mal keine Lust sich anzustrengen.

Ab 15.15 Uhr bildete sich eine Schlange am Tor zur Kampfarena. Da wir erprobte Besucher sind, konnte uns das nicht schrecken. Die Urlaubären Nolle, Nille, Pille, Lille, Lotti, der lange Schücht und die stille Freundin von allen sperrten mit ihren in Ottokar-Tshirts gekleideten Körpern gemeinsam mit Paule, Dschinni und natürlich auch Pippin, Gottlieb und Allie und all unseren Verzieher*innen einen Korridor für unsere Gruppe ab. So konnten wir dann fast ohne Drängelei in der Arena Platz finden.

Nun, ich möchte euch nicht mit der Aufzählung aller Programmpunkte langweilen. Es wurden wie immer Reiter und Pferde vorgeführt, gekämpft und sich vertragen und natürlich hat der ungarische Burghauptmann letztendlich gewonnen. Auch verteilten die siegreichen Ritterlein ihre Blumen an die sie umjubelnden Mädchen. Das war ein Gedränge kann ich nur sagen. Und auch 2 unserer holden Weiblichkeiten errangen die Gunst eines Ritters. Unser Usedomgirl und das Geburtstagskind von der Anreise strahlten vor Glück. Unsere Jüngste dagegen, extra von Pippinchen herausgeputzt und von vielen Mädels immer wieder in den Vordergrund geschoben, war ganz traurig, weil sie keine Blume abbekommen hatte. Und da konnte man dann erleben, wie wir hier im Normalfall miteinander umgehen. Das Usedomgirl überreichte ihr ihre Blume. Da hatte Pippin direkt Pippi in den Augen.

Aber während der Ritterkämpfe gab es auch noch einen ganz anderen, gefährlichen Kampf. Unsere lieben Kleinen (Jungen) hatten sich auf der Burg leckeren Baumkuchen vom Taschengeld geleistet und verputzt. In der Sonne waren sie dann eine echte Wespenfalle. Sie wurden umschwirrt und Schwester Agnes und Allie waren damit beschäftigt, die Plagegeister zu vertreiben. Zum Glück wurde niemand gestochen und zum Essen im Rittersaal hatten die Biester keinen Eintritt. Der Abend verlief sehr harmonisch. Alle hatten großen Appetit und die großen Platten mit Keulen, Backkartoffeln, Würsten, die Schüsseln mit Suppe und die Teller mit Krautsalat und Kirschkuchen wurden fast komplett leergegessen.

Nur ein Mädchen, Bewohnerin an der Berliner Panke, hatte aus heiterem Himmel weder Hunger noch Durst und wollte den Tag lieber eingeschlossen in einer Toilettenkabine verbringen. Sigi, die sich schon große Sorgen gemacht hatte, öffnete die Tür mit einer 5 Forintmünze und schlug ihr stattdessen einen Aufenthalt außerhalb der Sanitärräume vor. Sie hat ernsthaft was verpasst. Das Essen war soooo lecker. Aber was die eine nicht will, essen die anderen mit großem Vergnügen auf.

Nach 1,5 Stunden Schlemmerei folgten dann noch das ultimative Großfoto und die Teamfotos. Einige von uns versteckten sich ziemlich hinter den Kleinen, die Kugelbäuche soll zuhause niemand sehen😉

Noch einmal 90 Minuten Busfahrt mit Ba Ba Balaton Gesang und wir waren zurück im Feriencamp.

Fast alle wollten gleich schlafen gehen. War doch ziemlich anstrengend der ganze Tag.

 

Ich will das jetzt auch tun.

Én nagyon álmos és farad vagyok.

Jó aludni.      Euer Otto                                                                                                            

Een Turniertach, der is lustig…

Hällöchen in die Runde, hier is wieda Sportreporta Gottlieb, best fränd von olle Otto. Aba zuerst muss icke olle Otto von jestern noch etwas korrigieren: Ick hatte mich zur Uraufführung unseres Ferienlajatanzes nich vadrückt, ick war bei unserem Freund Tommi, um watt leckeret zu vadrücken. Kleener, aba wichtija Unterschied!

 

Außerdem wurde der heute ja gleech dreimal fleißig jeübt. Morjens, mittags und abends, ick bin jetzt also voll im Bilde und konnte den Träningsvorsprung der anderen locker einholen. Jerade die älteren Knaben schlurfen eher dem Takt hinterher, da bin icke doch deutlich schnella.

Aba Ferienlajatanz reicht uns sportiven Elementen natürlich nich aus. Lille hat noch watt janz Internationales dabei, eenen polnischen Volkstanz. Ooch den haben wir heute jleich zweimal trainiert, so dass einije die nächste Disko am nächsten Freitag mit dem fabulösen Dijee Lockie jar nich mehr erwarten können.

 

Aba ooch zwischen den janzen Tänzen waren wir weiter munter sportlich untawegs. Heute morgen jing es um 10 Uhr zum Hauptstrand und Bietsch-Wolleyballfeld, um in meener Paradedisziplin, dem Wolleyballturnier, zu glänzen. Icke mache es kurz: Meen Tiem konnte eenen hervorragenden dritten Platz sichern, die anderen beeden Tiems mussten sich hinjegen mit den Plätzen 1 und 2 zufriedenjeben. Is ooch völlig ejal, soll ja vor allem Spaß machen und den hatten wir mit vielen kuhlen Spielzügen und Jejenzügen. Und Schwester Agnes musste ooch keene Sportverletzungen vasorjen und konnte deshalb uns als Schiri watt trillern.
Wir gratulieren den Jewinnern Nolle, Lexxi, Lille, dem brutalen Barrakuda (jabs da noch eenen Erdennamen?!) und dem Fischkopp-Jast von der Insel Usedomm.

 

Kaum zurück im Kemp jings es dann ans Baden, Basteln, Spielen. Und ooch unser Fesper war nich mehr fern. Ihr erinnert euch, dass wir jestern leckere unjarische Bogatschen jebacken haben? Die verspeisten wir dann heute hinjebungsvoll mit Streifenhörnchen und lekwar. Icke durfte Ottilie als Chef-Lekwartor vatreten und schwitzte anderthalb Stunden zwischen Wespen, hungrijen Kindas und Pippin, der sich als Heulboje oder Nebelhorn vasuchte. Ick war am Ende janz schön fertig, die Bogatschen aba nich: Als fleißije Bäcker wurden von uns jestern solche Berje produziert, dass wir noch nich mal die Hälfte heute jeschafft haben.

 

Kaum waren alle jesättigt und die Kalorien wieda vertanzt, zojen mal wieder dunkle Wolken am Nordufer auf und der Wind legte zu. Uff Zelt-Segeln hatte nach den janzen sportiven Elementen aba keener mehr Lust, weshalb wir ditt Zelt lieba früh abbauten und vor een paar wenijen Rejentropfen ins jroße Haus flüchteten. Schwester Agnes nutzte jleich ma die Jelegenheit und ordnete ditt Tischtennisturnier für die Kleeneren an. Jewonnen wurde dieses in drei Sätzen von dem kleenen Bruda der siebenkämpfenden Schwesta sehr knapp jejen eenes der bereits viel jenannten JoJos. Ihre Zwinglingsschwesta wurde Drittplatzierte.

 

Zum Abendessen jab es dann ordentlich Kraftfutter: Nudeln mit Bollonäse. Supa lecka und kaum watt blieb uff den Tellern.

 

Feierabend? Nö, dachten die Vaziehas. Nach janz viel sportlicher Betätigung wurde jetzt noch Jehirnzellentraining anjeordnet. Wir spielten watt fürs Ferienlaja janz neuet und von Schwester Agnes entworfenet: 1, 2 oder 3 (– letzte Schonx vorbei), sowohl in eener Jesamt-Tiem—Wettbewerbs-Edition als auch in einer Späschel Edischen für unsere kleensten Tiem-Mitglieder. Icke kann vamelden, datt selbst so manch een Urlaubär bei den schweren Frajen noch watt dazulernte. Nolle wird künftig seene Haut noch bessa pflejen zum Beispiel.

Dennoch jab es sehr viele richtije Antworten und een extrem enget Rennen. Von 25 möglichen Punkten ergatterte Tiem 4 mit 22 Richtijen Platz 1, die Tiems 1 und 3 folgten mit 21 uff Platz 2, Tiem 5 kam uff 20 richtije und Tiem 2 hatte 19 richtije Antworten parat.

 

Nach so viel Kopf-Marathon brauchten wir natürlich noch sportiven Ausjleich und dänzten noch eene Runde. Discofit sind wir ohne Fraje!

 

Dann riefen die Vaziehas die ersten von uns in die Duschen und Betten, ich muss mich jetzt ooch langsam da anmelden bevor icke vamisst werde. Außerdem jetzt morjen zu den Rittas von Burg Schümeg. Da muss icke für die Schwertkampfübungen fit sein.

 

Jute Nacht, ihr Fremdschläfer.

 

Euer Gottlieb

 

PS: Wer wissen will, wie sehr die Vaziehas uns hier uff Ordnung trimmen: Im Rahmen der Zimmerkontrollen greifen einije zu imma krasseren Vasuchen irjendwie die nächste Fünf oder Sechs zu vahindern. Mir wurde berichtet, dass einije Mädels schon die Fenster putzen und bei den kleensten Jungs wurde Ko-Aufräumen der Schränke, der nicht anwesenden Zimmermitbewohner ausprobiert. Die Vaziehas sind eher wenija bejeistert. Jetzt wird überhaupt nix mehr jefunden, watt fehlt. smile

 

PPS: Um die Bildschirmzeit einijer weniger Sportiven zu senken, hatte Pippin heute zu Stadt-Land-Fluss jeladen und lernte dabei etwas Neues, als Kaufland bei Land mit K vorjeschlagen wurde. laughing

 

Malle wir kommen

Kedves baratok és baratnök,

meine Freundin Erna in Berlin hat mir geschrieben, dass es dort richtig kalt geworden ist. Heute nur 17 Grad am Morgen….. wie froh bin ich, dass es hier bei uns noch immer richtig Sommer ist.

Und was machen viele Deutsche im Sommer? Sie fahren nach Malle. Das haben wir heute auch getan. Majorka stand auf dem Programm. Die Neuen waren total aufgeregt. Was? Nach Spanien? Wie lange werden wir da unterwegs sein? Die gestandenen Ferienlagerkids blieben ganz gechillt, lächelten in sich hinein und klärten den Irrtum nicht auf. Waren sie doch bei ihrer ersten Ottokar-Reise in die gleiche Falle getappt. Damals hat Schwester Agnes zum Beispiel ihre Spanischkenntnisse hervorgekramt. Hat ihr aber nix genützt.

Unser Malle heißt richtig MAJORKA Turisztikai és Rendezvényközpont. Es ist ein Ausflugsziel ian der berühmten Schmalspurbahn im Naturpark Kis Balaton.

Also, nach dem Frühstück machten sich die Teams gemütlich auf den Weg zum Bahnhof. Die Tickets für die Züge hatte Dschinni gemeinsam mit Flitzi bereits gestern besorgt. Wir teilten uns in 2 Gruppen und fuhren mit unterschiedlichen Zügen. Das Schild „Aussteigen und Blumen pflücken während der Fahr verboten! „haben zum Glück alle Kids berücksichtigt. Und da sich weder fogoly, Fácán és birka auf die Schienen legte, kamen beide Züge auch pünktlich an.

Paule war mit Sigi und Flitzi bereits vorgefahren. Sie erwarteten uns gemeinsam mit der Chefin Béa und dem Ranger Láci. Ohne große Pause ging es sofort zum Backen von bogatschen und mit dem Jeep ins freie Gelände.  Jedes Team knetete den Teig, rollte ihn aus und formten kleine Backstücke. Alle machten mit und bei einigen von uns sah das schon ziemlich professionell aus. Pippin mischte irgendwie bei allen im Mehl mit und er verzierte seine schicken Hosen an allen möglichen und unmöglichen Stellen mit seinen Handabdrücken. In der Wartezeit zwischen den Einsätzen der Teams unterstützte ich Sigi bei Bastelangeboten und Lexy verschönerte die Kids mittels Glitzertattoos. Schwester Agnes zockte mit den Kids , Gottlieb machte den Getränkelieferanten für die arbeitenden Klickenmitglieder, Flitzi beaufsichtigte den Backvorgang und verkostete alles. Paule dirigierte das Ganze, teilte die Gruppen für die Jeeptouren ein, hatte die Zeiten für die Wechsel in der Bäckerei im Blick, Ottilie bewachte den oberleckeren Bodza und Allie unterstützte wo es gebraucht wurde.

Was würden die Verzieher nur tun, wenn sie uns nicht hätten?

Nachdem alle Bogatschen gebacken und alle Kids Jeep gefahren waren, gab es Langos für alle. Eh Leute, solltet ihr mal irgendwann in eurem Leben nach Ungarn an den Balaton reisen, Langos in Majorka ist der Beste überhaupt! Einige Kids würdigten das durch den Genuss von mehreren Teilen. Andere (sonst ziemlich gefräßige kleine und große Raupen) knabberten nur die Ränder an. Ich vermute, sie hatten zuviel vom Teig genascht….

Nachdem auch der letzte Tropfen der 28 Liter Bodza geleert war hieß es Abschiednehmen und zurück fahren.

Im Feriencamp zurück ging es noch schnell zum Abkühlen ins Wasser und dann zum Abendessen.

Ehrlich gesagt, wir waren ziemlich müde. Eine von uns, die besonders ordnungsliebend ist und nächtelang mit dem Handy spielt und tagsüber stundenlange Gespräche mit ihrer Oma führt, schlief förmlich sitzend auf ihrem Bett ein. Das kleine Nickerchen verhinderte jedoch das Abendessen nicht.

Nun sollte man ja denken, es reicht für einen Tag. Weit gefehlt. Teamwettbewerb stand auf dem Plan. 20 Begriffe an das Team mit Umschreibungen bzw. Pantomime übermitteln und dabei die Zeit stoppen …. Das hatten sich die Verzieher*innen für uns ausgedacht. Hierin waren die Wackelöhrchen, sehr zur Zufriedenheit von Gottlieb, die Besten Sie benötigten nur 3 Minuten und 51 Sekunden. Die Mädchen in dem Team können aber auch quatschen …Auf Platz 2 die Nemos mit 4 Minuten und 13 Sekunden. Die Plätze 3 und 4 waren hart umkämpft und den Sieg ergatterten sich gaaaanz knapp die Panther mit 8 Minuten und 20 Sekunden vor den Melonenbäumen mit 8 Minuten und 27 Sekunden. Weit abgeschlagen die ChaosKids mit 17 Minuten.

Wer dachte, jetzt endlich chillen und Quatsch machen zu können, wurde erneut enttäuscht.

Unsere Tanzqueen Pippinchen hat gemeinsam mit Lotti oder Lotte oder Lotta? Die Mädelsnamen sind echt eine Herausforderung. Also die beiden haben den neuen Ottokartanz koreograf hirt. Und nun durften alle die Schritte lernen und üben. Es klappte ganz gut. Naja, Ottilie und Allie haben lieber nur zugesehen um keinen Knoten in die Beine zu bekommen. Gottlieb hatte sich gemeinsam mit Paule und Dschinni verdrückt. Nolle war DJ Ersatz und kämpfte mit der Technik, Lille schloss sich den Vortänzer*innen an.

Erste Filmaufnahmen wird es bestimmt bald zusehen geben.

Nun muss ich aber Schluss machen. Meine Freunde warten schon auf mich und mein derzeit größter Freund (mein Bett) vermisst mich ebenfalls.

Èn nagyan álmos és farad vagyak.

Jó észerkat euer Otto.

 

 

Nachtrag zu gestern:

Den Wettbewerb „lebende Buchstaben“ haben alle gemeinsam gewonnen.                                                                                           

Ick wär’ so gerne Melonär, …

...dann wär’ meen Bäuchlein niemals leer, singt meen Lieblingstier, datt Nilpferd, immer.

 

Hallo an alle Zurückjebliebenen, hier is wieder ma Gottlieb. Olle Otto hat heute fast den janzen Tach mit Glitzersteinen jespielt, nennt sich Deiamond Pänting oder so, und hat nix mitbekommen, deshalb muss euer Sportreporta Gottlieb ma wieda ran an die Tasten. Aba wie der Zufall ditt will, waren wir heute ooch sehr sportiv unterwegs. Ick berichte euch jleich von mehreren Turrnieren (een zweetet R als Reserve für Lille),Wettbewerben und Fun-Sportarten. Steh tjunt.

 

Jing schon heute morjen jut los. Pippin und icke warn noch immer janz anjefixt vom supertollen DJ Lockie und haben uns passend zum Wecken mal selbst als Dijais probiert. Einije Langschläfas schienen unverständlicherweise recht wenig begeistert als unser Wäk Ap von Rätsch ageinst de Maschine durch den Flur schallte. Nun ja, jeder Star beginnt mit kleenen Erfolgen, habe icke Pippin jetröstet.

 

Nachdem Frühstück jing es direkt zum ersten Teil unseres heutigen Tiemspiels. Für een super Demokratie leben-Projekt unseres Ottokars zum Thema Miteinander-Füreinander sollten wir lebendige Buchstaben bilden. Gemeinsam wurde ditt durch unsere Tiems einstudiert, die Erfolge durften später am Abend bewundert werden. Ihr gloobt jar nich, wie vaschieden man ein M oda D oder auch T aus kleenen und jroßen Piepels bauen kann. Echt beeindruckend!

 

Dann hieß es für uns alle Strandgang 2.0, denn die Vaziehas hatten sich eenen neuen Schwierigkeitsgrad für uns alle ausjedacht. Wir sollten doch tatsächlich alles, watt wir über den Tag brauchen bereits direkt beim ersten Strandbesuch mitnehmen. Verrückte Idee. Wie soll icke denn uff meene 10.000 Schritte kommen, wenn icke nich für Trinkflasche, Handtuch, Sonnencreme und die vielen kleenen Dinge, die man erst nach mehreren Strandbesuchen plötzlich braucht hoch und runter loofen und damit die Vaziehas uff die Nerven jehen kann? Für einije von uns eene echte Herausforderung! Aba tatsächlich waren wir irgendwann alle unten schwer bepackt anjekommen. Dann wurde wieda jequatscht, jebadet, jespielt.

 

Unter anderem wurde ditt Bao-Bao-Turrnier endlich begonnen und die erste KO-Runde fertig jespielt. Aktuell duellieren sich zwee Urlaubärinnen aus Bärlin in eener neuen ultimativen Variante. Nach 1:1 unentschieden wird ditt finale Spiel im Doppel-Bao-Bao ausjetragen. Otto kann euch dann morjen berichten, watt die Nachtpartie so an Erjebnissen jebracht hat.

 

Auch datt Uno-Turrnier wurde abjeschlossen. Es jab eene Runde der Kleenen und eene Runde der Jroßen und hier die Jewinners: Een kleener Eisenacher jewann in der Altersgruppe 6-11, während sich bei den 12- bis 16jährigen eene Neuwegerin vom Rennhaus aus Thüringen erfolgreich durchsetzte. 


Während wir am Strand turrnierten und schillten, waren Dschinni und Pille voll fleißig und pflückten riiiiiesige Wassermelonen von den unjarischen Wassermelonenbäumen. Schutzhelme und -bekleidung waren natürlich mit dabei. Da Pille recht jroß ist, konnte aba uff die Prüfung eina Leita durch den Leitabeufftragten jlücklicherweise verzichtet werden. Und diese leckeren Melonen sollten dann am Nachmittag im Wassermelonenwettessen unsere Bäuche füllen. Supersüß und supersaftig – so sahen wir dann alle danach auch aus. Zum Jlück hatten die Vaziehas Badebekleidung für alle Mitstreitenden anjeordnet.

Bei den Mädels hat eene mittelalte Bärlinerin, die an der Panke wohnt mit 12 Stücken jewonnen, dicht jefolgt von einem Teil der JoJo-Zwinglinge ebenso aus Bärlin (11 Stücke) und eener jroßen Thüringer Schwester, deren kleener Bruder seit Tagen stolz per Shirt verkündet, er würde sie jern jejen eenen Traktor eintauschen (10 Stücke). Bisher hat sich aba keen unjarischer Landwirt erbarmt, vamutlich, weil sie um die Melonenernte fürchten bei solch eenem Vielfraß. laughing

Die Jungs standen im Vagleich stark zurück. Een kleener Prenzlberger, der ditt zweete Mal mitjefahren is, jewann mit starken 9 Stücken Melone. Erstaunlicherweise erkannte er danach, dass er jetze irjendwie und unerklärlicherweise Bauchweh hat. Aba keene Sorje, 45 Minuten späta planschte er schon wieda fröhlich im Balaton. Platz 2 jing eijentlich nach Eisenach, musste jedoch wejen unerlaubtem Fische füttern aberkannt werden. So zog ein kleener, aus der Ukraine stammender Bärliner allein uff den zweiten Platz mit 7 Stücken und Platz 3 jing mit 6 Stücken nach Ilmenau. Gratulation an alle Jewinnenden. Alle Melonenreste wurden dann umjehend von den vabliebenen Zuschauenden vaspeist.

 

Kaum hatten wir uns die Spuren des prächtijen Mahles von unseren Rubens-Körpern jespült, zojen sich am anderen Balatonufer dunkle Wolken zusammen. Unsere aufmerksamen Vaziehas behielten aba den Übablick und scheuchten uns rechtzeitig wieder ans Ufer. Dort vasuchte der Rest von uns sich bereits in der neuen Fun-Sportart Zelt-Segeln: Etwa zehn von unseren Fränds hielten krampfhaft unsere Zeltplane umklammert, damit der Wind diese nicht davon trägt. Nachdem wir allet erfolgreich festjehalten und aus dem Windkanal transportiert hatten, wurde der Sturm aba eene ziemliche Enttäuschung: Nur Wind, keen Rejen. So bleibt der Balaton weiterhin nur halbvoll.

 

Nach dem Abendessen Schweinebraten, Sauerkraut und Semmelknödel und den absolvierten Tiemspielen mit den lebendigen Buchstaben jab es zum Tagesabschluss noch eene coole Vasteigerung mit vielen Häppi Ends. Auktionator Paule hielt von Socken bis Handtüchern so ziemlich alles bereit, watt in unseren Koffern fehlen könnte, und vieles fand wieder eine Besitzerin oder einen Besitzer. Insbesondere die schon erwähnten Bärliner Jojos müssen bis zur Vasteigerung seeeehr leere Schränke jehabt haben oder sie hatten alternativ für jeden Tag ein Handtuch zum Wechseln dabei. In unserer Clique freuten wir uns sehr, dass Allie nach eener Woche ihr Duschbad zurückerhielt. Sie will uns aba noch nich verraten, warum ditt im Jungs-Duschraum jefunden wurde tongue-out

 

Pippin hat mir jerade jeschrieben, datt alle Jungs schon in den Betten liegen – 30 Minuten vor der eijentlichen Zeit und anjeblich freiwillig. Das zerhaut mir völlig meenen Zeitplan für die Flörterei nach der Arbeit. Aba jut, dann muss meen unwiederstehlicher Scharm eben morjen wieder wirken, wenn es für uns alle nach Malle jeht.

 

Bis dahin, euer träumerischer Gottlieb innocent

 

Ein Tag ganz allein im Ferienlager

Liebe Elternteile, Omas, Opas, Hallo Kumpels und Kumpelinen,

 

heute ist die Hälfte der Ferienlagerzeit bereits Geschichte. Die Zeit rast schneller als die ICE 4 der deutschen Bahn.

Was soll ich sagen, klar, die Sonne beschien uns bereits am frühen Morgen und als sich Sigi mit Paule und Dschinni früh um 6.15 Uhr auf die Jagd nach Vitaminen begaben lümmelte Ottilie bereits vor dem Haus herum und beaufsichtigte Pippin bei seinen Aufwärmübungen. Er hatte sich nämlich vorgenommen, den Weltrekord im Halbmarathon zu egalisieren. (Das Wort habe ich von Paule gehört, weiß zwar nicht was es bedeutet, hört sich aber sehr gebildet an.

Als unsere Chefeinkäufer und -beschaffer mit einem obervollen Auto von ihrer Tour zurückkehrten hatte sich unsere gesamte Klicke bereits versammelt und bestaunte Pippins neuen Rekord. 8,7 km in 37 Minuten…..Weltrekordverdächtig!!!! Nur leider hat Pippinchen in der Schule, als es um die Uhrzeiten ging, nicht so richtig aufgepasst. Er hat Viertel 7 mit Dreiviertel 7 verwechselt, war somit über 1 Stunde unterwegs. 😉 Wer weiß, an welchem Bistro er eine Pause eingelegt hat.

Seit heute Mittag sind wir allein im Ferienlager. Unsere ungarischen Freunde mussten leider nach Hause reisen.  Das gab Tränen, Umarmungen, Nummern wurden ausgetauscht und eines ist schon heute klar – nächstes Jahr zur gleichen Zeit treffen wir uns wieder hier zu schönen gemeinsamen Erlebnissen.

Auch unsere Kids verließen das Ferienlager, jedoch nur kurz zum Einkauf von zuckerhaltigen Getränken, Knabberkram und so.

Der von den Wetterfröschen versprochene Regen blieb leider aus. Die sind auch nicht zuverlässiger als die Zuhause. Also hieß es Badesachen, Handtücher und Wasserflaschen schnappen und ab an den Strand. Zumindest brachte ein laues Lüftchen hohe Wellen und viele Kids nutzten dies zum Toben im Wasser.

Schwester Agnes und Allie nutzten die Zeit, um mit unseren schmuckbegeisterten Mädels und Jungen Armbänder zu knüpfen. Andere bastelten Lesezeichen und Windspiele oder auch Sticker.

Selbstverständlich wurde auch heute gequatscht, gechillt, geflörtet, manchmal gestritten und sich wieder vertragen.

Liebe Zurückgebliebene, die Verzieher*innen machen sich jedoch Sorgen um den psychischen Zustand eurer Kids 😊.  Die viele Sonne und das Balatonwasser scheinen wie Gottlieb fachmännisch feststellte zu einer partiellen Amnesie. Wie äußert sich das?  Da bleiben am Strand nicht nur Handtücher und Socken liegen, nein auch Smartphons, Flaschen, Bücher, Portmonäs …. Oder sind eure lieben Kleinen und Großen zuhause auch so schusselig?

Ich hatte mich übrigens den ganzen Nachmittag gewundert, wo Paule und Dschinni abgeblieben sind. Eine Rauchwolke zeigte mir die Lösung an. Sie haben den Grill vorgeheizt, ist bei 36 Grad ja echt nicht so ohne, damit wir alle heute statt bei Csaba im Restaurante csirkehús, disznóhús  és virsli vom Grill futtern konnten. Der Appetit war bei allen riesengroß und selbst von den gebackenen Kartoffeln und dem Gegrillten Gemüse sind keine Puseratze übriggeblieben. Dabei hatten wir uns schon auf ein heimliches Nachtmahl gefreut. Müssen wir wohl doch unsere Vorräte für schlechte Zeiten angreifen.

Nach dem vullominösen Abendessen gab es dann noch unseren obligatorischen Teamwettbewerb. Eine Farbralley stand auf dem Plan.

Ihr fragt euch sicher was ist denn das? Das fragten die Kids ebenfalls. Also, auf dem Gelände waren Karten mit den Zahlen 1 bis 20 versteckt, auf deren Rückseite eine Farbe und ein 6stelliger Zahlencode zu lesen war. Und jetzt waren sowohl Würfelglück, als auch ein gutes Auge und Gedächtnis gefragt. Die gewürfelte Zahl musste gefunden werden, dann das gesamte Team bei der Spielleiterin Sigi erscheinen, Farbe und Code benannt werden. Dann gab es eine Aufgabe zu erfüllen bevor wieder gewürfelt werden durfte. Das Team, das als erstes die 20 erreicht bzw. überschritt hatte gewonnen.

Die Aufgaben waren lustig, Socken zusammenbinden, gemeinsam ein Lied singen, Komplimente verteilen usw..

Die Chefin von den Wackelöhrchen hatte extremes Glück. Jedes Mal eine 6, da reichte 4 x würfeln aus, um den Sieg zu erringen. Paule schlug ihr vor, ins Spielcasino zu fahren und Kohle für das Ferienlager 2027 zu gewinnen. Das wurde uns aber leider von den Verzieher*innen untersagt. Die anderen Teams mussten mindesten 6x würfeln und hatten damit die Chance, viele neue Farbnuangzen kennenzulernen. Am besten fanden alle lichte Rocker alias lichterocker.

Die weiteren Plätze belegten die Panther vor den Nemos, den ChaosKids und den Melonenbäumen.

Nach dem Teamspiel hieß es ab zum Duschen und ins Bett. Die kleinen Jungs erfreuten dabei noch mit einem kurzen Theaterstück mit dem Titel „Wie uns die Verzieher in die Betten bringen“.

 

Ich habe auch genug für heute. Muss noch mit meinen Kumpels chillen und mich auf das morgige Programm vorbereiten.

 

Ich wünsche euch eine Gute Nacht.

Jó aludni.

Euer Otto                                                                                       

 

Von Arschitekten und Staatsbesuch

Kedves Szülök, nagyszülök, nagynéninik, nagybáci és baratok/nö!

Nach den gestrigen Klettertouren hatten heute einige ziemlichen Muskelkater.  Aber der Sonnenschein und unsere Verzieher*innen trieben uns aus unseren Betten.  Einigen fällt das Aufstehen bereits ein wenig schwer, obwohl wir erst um 8 Uhr aufstehen müssen. Ein fröhliches und lautes Guten Morgen ist da nicht mehr selbstverständlich. Doch unsere Verzieher waren ja auch einmal Pubertiere und wissen wie das ist, wenn man die halbe Nacht quatscht und die andere Hälfte mit dem Handy rumdattelt….

Doch ein gut gefüllter Ferientag lässt der Müdigkeit nicht viel Zeit und so hatten wir auch heute viel Spaß.

Ein Architekturwettbewerb forderte all das Können, die Kreativität und die Zusammenarbeit in den Teams heraus. Mit Erbsen und Zahnstochern hatten wir den Auftrag innerhalb einer Stunde ein Gebäude unserer Wahl zu entwerfen und zu bauen und im Anschluss daran den anderen Teams und der Verzieherjury vorzustellen. Nun wundert ihr euch sicher. Sollten nicht die Urlaubären die Jury sein? Im Prinzip schon, aber heute war es ausnahmsweise mal anders herum. Die Verzieher*innen haben die Zeit genutzt, um mit den großen Chefinnen des Vereins über die Zukunft des Ferienlagers zu beraten.

Also liebe Elternteile, in einigen eurer Lieblinge stecken kleine und größere Arschitekten und Bauinjenöre, aber auch Schriftsteller und Schauspieler. (Vielleicht sollte es im Feriencamp auch Berufsberatung geben?)

Die Bauwerke wurden nach folgenden Kriterien bewertet: Kreativität, Aussehen, Stabilität, Vortrag (die Fachleute nennen das Präsentation, aber das wussten die Verzieher*innen wahrscheinlich nicht 😉) und die Qualität der Zusammenarbeit.

Die pinken Panther gewannen den Wettbewerb sehr knapp vor den ChaosKids, den Melonenbäumen und den Wackelöhrchen.  Lediglich die Nemos waren etwas abgeschlagen auf Platz 5. Die Bauwerke könnt ihr euch bei Facebook gerne anschauen. Die Burg Sümeg wurde gleich zweimal nachgebaut.  Die pinken Panther verbanden ihre Konstruktion mit der Geschichte von einer fliegenden Seekuh und ihrer nicht erwiederten Liebe zu einer Erbsenprinzessin. Die ChaosKids entwarfen ein Colosseum mit kämpfenden Gladiatoren, von denen einer bereits das Zeitliche gesegnet hat. Die verrückteste Geschichte haben die Wackelöhrchen dann sogar als Puppenspiel vorgeführt. Leute, eure Kids haben Fantasie….oder komische Filme gesehen 😉. Hier die Kurzfassung: Eberhart und Gisela leben und lieben sich am Meer. Gisela bekommt ein Kinde, verunglückt im Nebel und Mutter und Kind sterben. Zur Erinnerung an seine große Liebe baut Eberhart einen Leuchtturm „Gisela“, um anderen dieses Schicksal zu ersparen.

Voll krass die Geschichte Leute. Würde mich nicht wundern, wenn eine Filmgesellschaft das Drehbuch für einen Film draus macht. Passt also gut auf, könnte ne Menge Kohle bringen wegen der Uhrheberrechte oder so ähnlich. Die Nemos auf Platz 5 haben einen McDoof und Lidl inklusive Spielplatz entworfen. Da stellt sich mir die eine oder andere Frage…. Die Stabilität ließ leider etwas zu wünschen übrig. Der Spielplatz musste vom TÜV gesperrt werden.

Der Wettbewerb hat noch am späten Abend zu philosophischen Diskussionen zwischen meinen Freund*innen Gottlieb, Schwester Agnes und Ottilie geführt. Pippin versuchte ausgleichend einzugreifen und ahmte dabei den stellvertretenden Schulleiter seiner Schule nach.

Nach dem Wettbewerb ging es für fast alle an den Strand, es waren bereits wieder 35 Grad.  Nur Lille, Pille( ja, ihr lest richtig, mein Kumpel Pille ist endlich auch eingetroffen), Nille, Nolle, Lotte, Schwester Agnes, weitere „Ottokars“ und ich versammelten sich zu einem Jugendforum. Ja, ja wir Vereinsmitglieder arbeiten in den Ferien. Da gibt es so ein Programm, dass Kinder und Jugendliche Demokratie lernen und leben können. Der Auftakt dafür fand heute mit uns statt. Ihr könnt morgen lesen, was  sich das Jugendforum  als Teamwettbewerb zum Start ausgedacht hat.

Man könnte glauben, dass damit genug passiert ist für einen Tag. Aber weit gefehlt. Hoher Besuch hatte sich angekündigt. Ihre Wässrigkeit Neptun beehrte uns am Strand. Gemeinsam mit seinen Töchtern, Nixe goldener Seestern und Seeanemone, seinem afrikanischen Gast Nixe Nilpferd und den Häscher*innen brutaler Barracuda, gefährlicher Blauwal und brutaler Grauhai, die unter Anleitung seines Securitichefs Orca I. für seine Sicherheit sorgten, kam er in diesem jahr zu Fuß, weil nicht ausreichend Wasser im Balaton für seine Balatonseekuhherde vorhanden ist.

Er wurde von unseren und den ungarischen Kindern und Jugendlichen mit viel Beifall begrüßt.

Nach seiner traditionellen Ansprache, er spricht inzwischen relativ gut deutsch und benötigt nur noch für das Ungarische einen Dolmetscher, wurde neues Personal für die Unterwasserwelt aquiriert. 3 ungarische und 1 Berliner Knabe und 4 Mädels aus Berlin und Thüringen konnten eine Haut- und Haarreinigung mit leckerer Sahne und das Lieblingsgetränk von Neptun genießen. Zwei Balatonwassergüsse ergänzten die Taufe. Neptuns zweite Frau schleppte diese aus dem See bis zum Thron, weil die Verletzungsgefahr im Balaton zu groß gewesen wäre. Pippinchen war mal wieder clever, er kühlte in der Zeit der Jagd auf Täuflinge seine heißen Quadratlatschen in eben diesen Taufschüsseln. Schwester Agnes belehrte ihn wegen der fehlenden Hygenie, doch Pippin ist auf diesem Ohr immer taub.

Zum Abschluss holte sich Neptun eine neue Ehefrau in sein Gefolge.  Nolle gab ihm freudig und laut ihr JA Wort. Sie Eheschließung wurde mit besonders intensiver Haarwäsche  vollzogen.

Im Anschluss daran verschwand Neptun mit seinen Frauen und Männern langsam im Balaton.

Da unsere ungarischen Freunde leider morgen bereits wieder nach Hause fahren müssen, gab es heute eine Abschiedsdisko mit DJ Lockey und all den beliebtesten Partyhits der Kids. Die Stimmung war bombastisch und erste Pärchen waren zu erahnen. Unsere 3 jüngsten Mitreisenden aus Berlin übten sich beim Ringeltanz mit Anfassen. Sie fühlen sich hier sehr wohl und haben sich angefreundet. (Vielleicht werden das mal unsere Nachfolger?)

Erste Tränen sind bereits geflossen. Das wird morgen wieder einige sturzbachartige Tränenströme geben. Ich habe mir von Sigi schon eine Küchenrolle geholt, um die Tränen trocknen zu helfen.

Was ich natürlich nicht vergessen darf zu erwähnen (sonst verzieht er sich nämlich schmollend in sein Fass) ist die erneute großartige Leistung von Dschinni. Jeden Tag schleppt er gemeinsam mit Paule Wasserflaschen, Wasserflaschen, Wasserflaschen und die eine oder andere Sache.

Was würden wir nur ohne ihn machen?

Jetzt ist aber wirklich genug für heute. Ich brauche dringend eine Mütze Schlaf. Morgen heißt es nämlich früh um 6 Uhr aufstehen, zum Markt fahren und Pippin beim Schummellauf erwischen.

 

Jó aludni,      Euer Otto                                                                                         

 

 

Wipfelgipfel und jepörkelte Torwart-Nudeln

Ey Leude,

 

es is euer oller Kumpel Gottlieb, bäst fränd von olle Otto, heute für euch am Start. Dafür jibts jute Jründe. Zum eenen war heute een total sportiver Tach, so dass euer Sportreporta Gottlieb prädästiniert war (ick hab mich in Fremdwörtas jeübt). Zum anderen is olle Otto völlig fertich und liegt schon volljefressen in seiner Koje.

 

Keen Wunda bei unserem mal wieda vollen Programm. Heute früh jabs erstmal Rejen. Unsa Kumpel Pippin war trotzdem im Laufschritt einkoofen, dank Rejen musste er wenigstens nich in den Balaton springen, um Schweißnässe vorzutäuschen. Watt für ne Wohltat so een kleener Guss, ooch wenn einije von uns schon Angst hatten, dass unser Ausflug abjesagt wird. Aba rechtzeitig verkrochen sich die Wolken und die Sonne kehrte zurück. So konnten einije von uns nach Frühstück und Zimmakontrollen dann datt frisch in der Ferienlaja-Bank ersteijerte Jeld noch flink in der Stadt umtauschen jehn. Ick habe mir ditt mal näha anjeschaut und interessante Entdeckungen jemacht. Ooch beim Jeld raushauen is unsere Truppe seeeeehr unterschiedlich unterwegs: Während Sigi einijen schon mit Kontoüberziehungsjebühr drohen musste, hatten andere bis heute keenen Cent abjehoben. Ick weeß ooch imma nich so richtig, wofür ick meene Kohle ausjeben soll. Ick schnorre mir immer bei olle Otto und Paule durch, hehehe.

 

Wer dachte, dass mit Rucksack packen und Jeld tauschen bereits alle Erledigungen erledigt sind, hatte sich aba jetäuscht. Schwester Agnes stand bereit und nahm jeden von uns noch in een hartet Verhör, ehe wir uns eine zusätzliche Wasserflasche verdienen konnten. Sie wollte als professionelle kranke Schwester nich nur unsere Kopfbedeckungen, Schuhwerk und Wasservorräte überprüfen, sondern kontrollierte jleich noch Impfstatus, saubere Fingernägel und den Taschengeld-Stand. Nach diesa Tortur konnten wir uns endlich im Bus erholen.

 

Dann jing es für uns alle in den Klettapark. Voll krass. Dazu mussten wir erstma den Balaton halb umrunden. Unsa Busfahra Blümchen hatte pünktlich den Bus wieda flottjemacht und von sämtliche Krümels der Hinfahrt befreit. Unterwegs sammelten wir noch unsere unjarische Freundin Flitzi ein, damit olle Otto endlich mal wieder seinen Unjarisch-Unterricht fortsetzen konnte.
Nach jut anderthalb Stunden Fahrt waren wir dann im Kalandpark anjekommen. Wir konnten uns zwischen fünf starken Strecken entscheiden, vom Weg für die Kleenen bis zur ultimativen 3 Stunden-Strecke. Ick wählte besondas klug und schillte mit Paule, Dschinni und Ottilie während der Rest durch die Baumwipfel kletterte. Ick saje ja immer: Sport reporten is Sport besserwissen ohne zu viel Anstrengung. Hehehehe.

Die anderen Sport-Varrückten rückten eina nach dem anderen in die Wipfel aus. Als Eiron-Kletterer betätigte sich een Urlaubär aus Bärlin, der den Namen meenes Lieblingstieres trägt. Er jing den jroßen Nimrod-Weg mit anvisierter drei Stunden Dauer. Nach 75 Minuten stand er wieda vor uns. Schon clever: Er wollte nich verraten, wo jenau er die Abkürzung jenommen hatte und ließ die Mädels seine Muckies bewundan.

Ansonsten erlebten wir viele unterschiedlich tolle Leistungen von Kleenen wie Jroßen. Einije besondere Jroßklappen wurden zeitweilig etwas leiser nachdem das freundliche Park-Personal sie aus den Wipfeln errettet und abjeseilt hatte.

Insjesamt zog es sich aba doch janz schön in die Länge, insbesondere unsa Kumpel Pippin trödelte janz schön herum und kam als einer der letzten an. Also jing es dann flugs weita zur Sommerrodelbahn, wo wir schnell runter rasten. Nun ja, zumindest die meisten. Einije janz Erfahrene wussten Bremse und Jaspedal nich so richtig zu unterscheiden und bremsten uns ziemlich aus und Pippin kopierte sein Klettertempo auch beim Sommerrodeln. So richtig ausjeruht scheint er trotz der vielen entspannten Zugstunden am jestrigen Tage nich zu sein. Vielleicht war aba ooch der Morjen-Spaziergang zu herausfordernd.

 

Doch damit war unsa Super-Tach noch nich vorbei. Wer viel Sport treibt (oda es kommentiert), muss ooch jut essen. Dafür hatten olle Otto und Paule allet mit unserer juten Freundin Edit vorbereitet. Icke habe mir vorhin von olle Otto die unjarische Speisekarte extra noch ma uffschreiben lassen: Es jab Csemege uborka (sich schämende Jurken), pörkölt es torhanya (jepörkeltet Julasch an Torwart-Nudeln) und zum Nachtisch palacsinta lekvarval (Eierkuchen, lecker war’s). Supa lecka allet und erjänzt um malna limonad. Olle Otto wurde aus dem Weinkeller rausjerollt ooch wenn er nur halb soviel jefr...jejessen hat wie Busfahra Blümchen. Einije Kinda schauten besorgt, ob er ooch satt jenuch wird und nicht sie gleich noch als Nachtisch verspeist. Ick habe mich mit drei Portionen Hauptgang und vier Palatschinken vornehm zurückjehalten. Ihr kennt mich ja, die Bescheidenheit in Person.

 

Dann waren wir alle jenudelt und müde und nachdem wir noch Flitzi zu Hause abjesetzt hatten, jing es schnell zurück ins Kemp unter dem lauten Abjesang von „Zähneputzen, pullern und ab ins Bett“.

Da warten jetzt schon alle uff mich und ick will mich dem jetzt ooch anschließen.

 

Deswegen: Jute Nacht, morjen kommt Neptun und da will ick ausjeruht sein, um schnell wegloofen zu können.

 

Jo eszerkat, euer Gottlieb.

 

PS: Otto, der Humma schämt sich nich, der wird rot und lecka. Wie die Jummibärchen, da is rot ooch imma am leckersten!

 

 

Von Wasseratten und Marktgänger*innen

edves anyak, apak, bratok és baratnök,

 

nach dem nächtlichen  Unwetter mit Sturm, Donnergrollen und so gut wie keinem Regen begrüßte uns auch heute wieder die liebe Sonne.

Dschinni, Paule und Sigi waren bereits gaaanz früh auf der Jagd nach gyülmölcs und zöldségek. Und kamen mit reicher Beute vom Bauernmarkt zurück bevor überhaupt ein Weckruf erschallte.

Schwester Agnes mit ihrer obligatorischen arany Augenunterklebung war völlig aus dem Häuschen, weil es endlich zum Pullovermarkt gehen sollte. (Na nicht wirklich gehen, nur bis zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Fonyód). Bei diesem Wetter wollten noch 20 weitere Mädels und Jungen, darunter auch unsere neue Kumpeline Allie, die Kosten für sie Sauna sparen. Sie schlossen sich Schwester Agnes an. Los ging es um 9.45 Uhr und erst gegen 16.30 Uhr kamen sie durchgeschwitzt und erschöpft zurück. Einen Einblick in ihre Taschen war mir leider nicht möglich. Nur Allie berichtete von dem einen oder anderen Einkauf. Allie selbst war sehr sparsam mit ihrem Taschengeld. Lediglich eine hausgemachte Limonade leistete sie sich und erprobte für die Bestellung den Google Dolmetscher. Schwester Agnes enterte den Schuhladen gleich 2 Mal. Erst konnte sie den Sandaletten nicht widerstehen und kurz darauf konnte sie den Turnschuhen mit Glitzerbärchen nicht entkommen.

Von den Jungs war übrigens nur einer mit dabei und die 3 Urlaubär. Die holde Weiblichkeit war absolut in der Mehrheit. Ich kann das ja nicht verstehen, warum man neben dem Bauern- und Pullovermarkt noch zu Rossmann, Spar und wer weiß wohinein muss in den Ferien. Mir reicht es schon, wenn meine Mama mich in Berlin zum Einkaufen schickt.

Der andere Teil unserer Ferienlagermannschaft (oder muss ich jetzt Frauschaft schreiben?) also 34 Kids gemeinsam mit Ottilie, Gottlieb, Paule, Sigi und mir hatte sich für das Alternativangebot entschieden. Wasserrutschen rauf und runter so lange uns unsere Beine trugen war bei den 32 Grad gerade richtig. Gottlieb dirigierte auf dem Turm den Ablauf, Ottilie stand im Wasser und gab Haltungsnoten. War bei der Landung ihre Brille mit nass, gab es beide Daumen hoch. Bei nur wenigen Spritzern motivierte sie mit theoretischen Erklärungen.

Da das viele Treppensteigen besonders hungrig macht, ging es zum Langosessen. Die Auswahl war groß - Langos sima, ketchupos, ketchupos-sajtos, saitos und tejfölös – sajtos. Letzteres war der Beliebteste, 18x ging er über den Tresen. Sima mit foghayma (Ottilie kennt da einfach nix) und ketchupos wurden nur 1x bestellt. Die beiden Andere hielten sich die Waage. Klar dauert es einige Zeit bis 38 Portionen fertig sind. Deshalb lenkte uns Sigi mit einem Rätsel ab. Und ich kann nur sagen, unsere Köpfe rauchten. Die Frage war: Was mag Otto? Hinweise dazu: Er mag Semmeln oder Schrippen, aber keine Brötchen. Er mag Sandaletten, aber keine Sandalen. Er mag die Sonne, aber kein Licht….. Na, habt ihr vielleicht eine Idee?

Also nach vielen weiteren Fragen und Vermutungen fand eine Thüringerin, die so ähnlich wie eine Opernfigur oder so heißt, die richtige Lösung.

Vom Essen aus ging es in der Stadt oder und zurück in unser Domizil. Die Temperaturen forderten direkt einen langen Aufenthalt im Balaton. Der ist in Ufernähe inzwischen allerdings so warm, dass man, wenn man einen Hummer hineintauchen würde, ihn rot wieder rausholt. Das meinte eines von den Kids. Schämt sich ein Hummer für ein Bad im Balaton? Muss ich mal nachlesen.

Nachmittag und Abend vergingen neben dem Baden mit Basteln, UNO-TuRnier (das große R ist extra für Lille).

Und irgendwann trudelte dann auch mein Kumpel Pippinchen ein. Er hatte sich ja diese wissenschaftliche Untersuchung der tschechischen und ungarischen Bahn vorgenommen. Die hatte es in sich. 4,5 h im stehenden Zug nach Bratislava, weil irgendeiner auf den Schienen den Fahrplan crashen wollte. Aber der Service im Zug funktionierte und die Klimaanlage auch.

Was will man mehr, da kann die Deutsche Bahn nicht konkurrieren.

Jetzt will ich aber unbedingt noch mehr von ihm zu den Ergebnissen seiner Forschungsreise hören. Meine Kumpels haben sich bereits heimlich versammelt und ich werde mich dazu schleichen.

 

Morgen gibt es  dann wieder einen Bericht.

Bis dahin. Schlaft gut!

 

Jó aludni.               Euer Otto                                                                                                        

Schätzchen löffeln Wassersuppe

Üdvözöllek kedves baratok és baratnök,

Schon am frühen Morgen war es ordentlich warm. Das hielt unsere zwei Spitzensportlerinnen aus Thüringen und einen ehemaligen Berliner (Nolle) jedoch nicht davon ab, Frühsport zu machen. Allerdings waren die Mädchen von Nolles Leistung nicht ganz begeistert. Sie haben wohl nicht alles geschafft und wollen deshalb morgen bereits um halb 7 Uhr aufstehen.

Nach dem Frühstück hieß es dann Zähne putzen, Zimmer aufräumen und ab nach unten.  Der erste von zwei für heute geplanten Teamwettbewerbe stand auf dem Programm. Wir versammelten uns im Aquarium und weil durch die zeitgleich stattfindende Kontrolle der Zimmer durch die ZKK noch nicht alle anwesend sein konnten, gab Sigi einen Überblick über das weitere Programm und erläuterte schon mal unsere Aufgabe.

Zum besseren Kennenlernen gab es insgesamt 6 Schätzaufgaben. Bei den Mädchen und Jungen rauchten förmlich die Köpfe. Körper- und Schuhgrößen, wurden verglichen, Zensuren schön geredet und und und.

Die erste Aufgabe: Wie viele der anwesenden Kinder und Jugendlichen geben Cola als Lieblingsgetränk an? Wir waren gespannt auf das Ergebnis. Die Schätzungen gingen von 4 bis 23. Tatsächlich sind es 14 Mädchen und Jungen. Das sind etwa 30  % der Kids. (Mein Mathelehrer liest das jetzt hoffentlich auch und ist ein bisschen zufrieden mit mir😉). Die Wackelöhrchen waren am nächsten mit geschätzten 15.

Frage 2: Welche Schuhgröße haben wir alle gemeinsam. Liebe Mamas und Papas, bitte nehmt doch beim nächsten Schuhkauf eure lieben Kleinen mit. Ein Mädchen zum Beispiel mit mindestes Schuhgröße 37 meinte, nur 32 zu haben. Dieses Phänomen gab es heufiger.  Alle zusammen würden wir die Größe 1899 haben. Das haben die Nemos fast auf den Punkt getroffen.

Frage 3: Wie alt sind wir zusammen? Die Schätzungen waren gar nicht so schlecht. Gemeinsam bringen wir tatsächlich 769 Jahre auf den Buckel. Mit 777 waren erneut die Wackelöhrchen am nächsten dran.

Frage 4: Welche Zensur hätten wir alle gemeinsam im Fach Musik? Hier gingen die   Schätzungen von 63 bis 110. Tatsächlich ist es 142, das entspricht einer Durchschnittsnote von 2,58. Ehrlich gesagt hätte ich das bei dem wirklich schrägen Gesang nicht erwartet. Die pinken Panther konnten hier mit 110 punkten.

Frage 5: Wie groß sind wir alle gemeinsam? Die Schätzungen gingen von 6957 cm bis 8650 cm. Hierbei waren die ChaosKids mit 8160 cm am nächsten an den tatsächlichen 7973 cm dran.

Und zum Schluss die Frage 6: Wie viele Nationalitäten sind mit Ottokar unterwegs?

Die ChaosKids, die Nemos und die Panther waren mit 10 fast richtig. Unsere Mädchen und Jungen haben in 11 Ländern ihre Wurzeln, Vietnam, Russland, Serbien, Deutschland, Ukraine, Korea, Polen, Kanada, Afghanistan, Kuba und die Philippinen  und stellt euch vor, sie kommen gut miteinander aus!!! Wäre super, wenn das die Erwachsenen in dieser Welt auch hinkriegen würden.

Es wurde übrigens noch eine Nationalität, die Erfurter Puffbohnen, genannt. Tolle Idee oder? Ich bin mir sicher, Ottilie würde jetzt noch Fischköppe und Pippin Beusteraner hinzufügen. Im Mittelalter wäre das vielleicht sogar richtig gewesen.

Nach den Strapatzen für unsere Gehirne ging es an den Strand und zur Abkühlung ins Wasser. Wieder wurde gebastelt, gechillt, Volleyball gespielt, der erste Liebeskummer ausführlich besprochen. Und natürlich auch gegessen und ausreichend Wasser getrunken.

Dank Dschinni und Paule ist unsere Versorgung gesichert. Die beiden haben heute im Schweiße ihrer Gesichter Wasser geschleppt.

Beide wurden lange Zeit am Strand vermisst. Ottilie, Gottlieb und  Allie dagegen tummelten sich im Wasser und können bald den Enten im Balaton mit ihren Schwimmhäuten Konkurrenz machen. Dschinni, Paule und ich hatten dazu keine Zeit. Die Zwei waren neben der Jagd auf Wasser und Verpflegung mit Flitzi unterwegs und organisierten für morgen Fahrkarten und die Karten für die Wasserrutsche. Ich habe Sigi bei der Vorbereitung von Glitzersteinekleben unterstützt.

Vor allem unsere kleinen Jungen haben sich da heute hervorgetan. Liebe Elternteile, ihr werdet staunen….

Um 16 Uhr startete dann Teamwettbewerb Nummer 2 für heute….Wassersuppe löffeln…. Leichte Bälle (die Einlage in der Suppe) mussten im Staffelspiel im Wasser mit einer Kelle in und aus dem Topf transportiert werden. Die Stimmung war toll und alle gaben ihr Bestes. Die Nemos siegten (kein Wunder, Wasser ist ja schließlich ihr Element). Pippin wird sich freuen, seine Melonenbäume wurden zweite, danach folgten die Wackelöhrchen, die ChaosKids und die Panther. Ob der letzte Platz in diesem Wettbewerb wohl daran lag, dass Schwester Agnes mit den Panthern bisher nicht persönlich im Wasser gewesen war?

Nach dem Abendessen (Nudelauflauf) hieß es dann für alle Theater, Theater, Theater….

Improvisationstalent war angefragt. Man, man, man…. Die mittelalterlichen Pubertiere schämten sich und mussten sich von unseren kleinsten Zwergen zeigen lassen, was es heißt selbstbewusst zu sein. Aber das kennen wir ja, sonst ne große Klappe und wenn es drauf ankommt verkriechen sie sich hinter den Rücken der anderen. Hat ihnen aber nicht geholfen. So einige standen auf der „Bühne“ und interpretierten den Text „Links sind Bäume, rechts sind Bäume“usw.  auf ihre teilweise unnachahmliche  Art.

Plötzlich kam ein mächtiger Sturm auf. Vermutlich wollten Neptun und seine Familie endlich mal ihre Ruhe haben. Das Theaterspiel wurde abgebrochen und Verbot für Aufenthalt im Freien erteilt. Todesmutig retteten Lille und Lotte das Dach unseres Strandpawillions.           

Ein ganz klein wenig hat es auch geregnet. Und weil das ja für Ameisen sehr gefährlich ist, kreierte ein kleiner Knabe eine  Regenjacke für die Ameise.  Input dafür hat er wahrscheinlich bei seinen regelmäßigen Aufenthalten im Kinderzentrum „Ottokar“ erhalten.

Jetzt liegen alle friedlich in ihren Betten. Die großen Mädels haben wie jeden Abend einen Spinnenjäger angefragt. Aber die Spinne hat ihr Versteck unter dem Kleiderschrank nicht verlassen und sich einfach totgestellt.

Ich gehe jetzt   auch in mein Bettchen èn nagyon álmos és farad vagyok.

Jó észerkat.

Euer Otto                                                                                                               

Ein Montag mit und ohne Chaos

Ich grüße euch meine lieben  Fäns und Fänninen,

 

viele Leute können den Montag nicht leiden, auch mir geht das in der Schulzeit so. Ich hätte gern 5 Tage Sonntag und 2 Schultage. Hier im Ferienlager ist das anders., wartet doch ein Tag voller Begegnungen und Erlebnisse auf mich und die Mädels und Jungen.

Geweckt vom Sonnenschein und dem trompetenden Gottlieb, nach einer kurzen Katzenwäsche machte ich mich für euch auf den Weg zu meiner Reschersche.

Nach dem Frühstück hieß es gleich Teamwettbewerb. Die erste Aufgabe war die Wahl der Teamnamen. In diesen mussten die Lieblingsfarben meiner in den Teams vertretenen Kumpels und Kumpelinen vorkommen.

Es wird niemanden, der mein Tagebuch abboniert hat, wundern, dass Ottilies Team „grünfaule  ChaosKids“ heißt. Sie überzeugte alle von ihrem Vorschlag mit dem Argument, dass die Faulen in den letzten Jahren meist den Teamwettbewerb gewonnen haben. Die Teamchefin, aus Berlin stammend ist uns seit mehreren Jahren als kleine Chaotin bekannt und unterstützte den Vorschlag sofort.

Unsere neue Kumpeline Allie mischt im Team 2, den „farbenfrohen, orangen Nemos“ mit, der von den Kids gewählte Teamchef aus Berlin (Bruder von Lille) ist damit ein Multifunktionär, ist er doch auch ZKK Mitglied. Ob er sich auf eine Laufbahn als Politiker vorbereitet?

Gottlieb ist Mitglied im Team 3, den „lila Wackelöhrchen vom Balaton“ Auch hier ist der Chefposten von einer Fastberlinerin (zumindest  sind ihre Zwillingsschwester und ihr großer Bruder in Berlin geboren worden) besetzt.

Unser Kumpel Pippin wurde in noch Abwesenheit in das Team 4, den „blauen Wassermelonenbäumen“, gewählt. Auch hier gibt es eine Teamchefin. Sie stammt aus dem südlichsten Teil Thüringens und ist auch die jüngste Chefin des Ferienlagers.

Und zum Schluss noch die „Pinken Panther“. Da müsste ich eigentlich nicht viel zu schreiben. Allen ist klar, Pink, da kann nur Schwester Agnes dahinterstecken. Ihre Teamchefin heißt so ähnlich wie Katze – verstehe ich nicht so ganz, denn Krallen habe ich bei ihr nicht entdecken können – und kommt ebenfalls aus Berlin.

Ihr seht, die Berliner Kids sind ebenso wie die weiblichen Chefinnen überrepräsentatiert. (Man bin ich jetzt stolz, so ein tolles Wort gefunden zu haben 😊) Woran das liegt? Wahrscheinlich sind die Knaben zu ängstlich vor der Verantwortung und die Thüringer überhaupt zu schüchtern. Fragt doch einfach mal eure eigenen Kinderlein.

Die zweite Aufgabe war schon etwas schwieriger. Erarbeitet eine Choreogravieh für den Refräng des neuen Ottokarsongs!!! Leute, Leute….Das war ein ein Krampf und Kampf. Pippinchen, ich habe ihn heute mal vertreten, wird zum Beispiel ziemlich enttäuscht sein. Wiederholungstätern und – täterinnen fielen nichtmal die Schritte der letzten Ferienlagertänze ein.

Aber naja, zum Schluss präsentierten doch alle 5 Teams einige Schrittfolgen, Armschwünge und Sprung- und Wippbewegungen.

Die Jury, bestehend aus Lille und 2 ihrer Zimmergefährtinnen, konnte dann eine Rangfolge für die Punktvergabe festlegen. Hier die Reihenfolge: Platz 1 Team 1, Platz 2 Team 3 und Team 5, Platz 4 Team 2 und Platz 5 unser Team 4.

Während Schwester Agnes und Gottlieb mit einigen Kids anschließend unser Basislager am Strand aufsuchten, um sich zu entspannen, machte sich die Mehrheit, zu der auch Ottilie und Allie gehörten, auf den Weg in die Stadt, um ihr Taschengeld unter die Leute zu bringen und damit die ungarische Wirtschaft anzukurbeln. Keine Sorge, Sigi teilt für die Kids, die das nicht können, das Taschengeld ein.

Erworben wurden u.a. Ketten, Fächer, Bodzaszörp und natürlich wurde Eis geschleckt und die eine oder andere sütemény auf Vorrat.

Allerdings hatten in dieser Zeit 4 besondere Krümelmonster eine Spezialaufgabe. Voller Eifer halfen sie unserem Busfahrer Blümchen beim Fegen des Busses.  Unsere neuen Zwillinge – wir nennen sie Jojo, weil wir sie nicht unterscheiden können-, ein Knabe, der am Ende des Ferienlagers abgeholt wird und, wie kann es anders sein, der hochqualifizierte ZKK Chef können sich der Dankbarkeit von Blümchen sicher sein.

Auch unser allseits beliebter Dschinni war heute besonders fleißig. Er schleppte Wasserflaschen ohne Ende heran, füllte die Vorräte auf, bereitete für Ottilie alles für das Essen vor…..Für morgen hat er sich mit Flitzi für weitere Besorgungen verabredet.

Den Nachmittag verbrachten wir alle am und im Wasser. Schon seit dem Vormittag gab es Angebote für kreative Ideen. Es wurde Volleyball gespielt und geflörtet. Nach dem Abendessen (heute Burger mit Pommes) bereiteten wir uns auf die Eröffnungsdisco vor, die wieder gemeinsam mit unseren ungarischen Freunden ab 20 Uhr im Aquarium stattfand.

Die Mädchen haben sich ordentlich in Schale geworfen. So viel Mäkab hatten wir bisher noch nie. Schwester Agnes hatte bereits gleich nach dem Aufstehen für Schönheit sorgen wollen und kam mit goldenen Augenpflastern aus dem Zimmer. Den Sinn dieser Dinger habe ich bisher nicht verstanden. Werde übermorgen Pippinchen fragen. Er kennt sich damit aus. Ihre Discokleidung war aber erstaunlich zurückhaltend. Sie glitzerte nur ganz wenig und besonders an den Füßen.

 DJ Lockey, extra angereist, lockte mit dem Kaninchensong alle auf die Tanzfläche. Die Stimmung war super und alle forderten eine Verlängerung. Aber die Verzieher ließen sich nicht erweichen.

Langsam kehrt nun Ruhe ein und ich werde mich auch auf den Weg in mein Zimmer machen.

Aber vorher noch kurz einige Kuriositäten:

  • Ein kleiner Junge macht täglich Mathehausaufgaben…. Alle anderen fragen sich Muss das in den Ferien sein?
  • Unser ZKK Chef wartet auf den Besuch der Zahnfee, endlich ist der Backenzahn raus.
  • Ottilie hat in Anbetracht der zu erwartenden langen Disconacht ein kleines Vordiscoschläfchen am Verziehertisch gemacht
  • UND DER HÖHEPUNKT…..Ich habe allen Grüße von Pippin ausgerichtet. Da fragt doch Schwester Agnes tatsächlich wer denn Pippin ist. Sie hatte eine etwa halbstündige Amnesie. Ob das an der Sonne oder den Augenpflastern vom morgen gelegen hat, kann ich leider nicht sagen.

Nun aber endgültig Feierabend. Ich höre mein Bett rufen und die Verzieher*innen durch den Flur tapsen.

 

Jó aludni.            Euer müder Otto                                                                                                                

Fast alle sind schon da....

Ein herzliches jó estéd an alle Zurückgebliebenen,

 

alle Kids sind gut im Ferienlager angekommen. Der Bus war pünktlich und trotz vieler P…pausen waren alle um 10.30 Uhr wohlbehalten vor Ort. Die Anreise verlief völlig unproblematisch, selbst die von allen vergessenen Filme fehlten niemandem. Um Mitternacht gab es zwei große und ziemlich falsche Geburtstagsständchen für einen großen und  nun endlich erwachsenen „Ottokar“ – Knaben und eine viel kleinere und flinke Thüringerin.

Die Begrüßung fiel in diesem Jahr mit musikalischer Umrahmung aus. Es gibt nämlich einen supertollen Ottokar- Ferienlagersong.  Für Musikinteressierte gibt es am Ende des Eintrags einen Link.

Nun aber zurück zum ersten Tag im Ferienlager. Die Zimmereinteilung war bereits im Bus geschehen. Riesige Koffer wurden gerollt und geschleppt. Einige haben jetzt vermutlich zuhause einen leeren Kleiderschrank. In altbewährter Ottokar-Tradition halfen die älteren Mädchen und Jungen den Jüngeren beim Transport in die Zimmer.  Mein Kumpel Gottlieb tat sich dabei besonders hervor, wollte er doch beweisen, dass sich das Krafttraining beim Tanzen gelohnt hat. Schwester Agnes übernahm gleich die Verteilung der Bettwäsche und ließ den armen Nille ihre Koffer plus Reisetasche und Handtasche nach oben schleppen. Er muss sich jedoch an Gottlieb ein Beispiel nehmen und noch ein wenig trainieren. Einige Gepäckstücke purzelten mehrfach die Treppe wieder herunter.

Ottilie ging dem Chaos erfolgreich aus dem Weg und nutzte die Zeit, um erst einmal einen Kaffee zu trinken.

Die Neue in unserer Klicke versuchte ihr Bestes und half wo sie konnte. Sie heißt übrigens Allie, scheint eine fröhliche und gutgelaunte Person zu sein.

Dschinni und Paule schleppten die schweren Kisten mit Bastelmaterial und anderen wichtigen Dingen und unsere Musikanlage in den Gruppenraum. Unter ihrer Anleitung bauten die mitreisenden Urlaubären unser Basislager am Strand auf. Damit waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und der Alltag konnte beginnen.

Sigi belehrte uns über Verhaltensregeln…. (Na die eine oder andere werde ich wohl nicht einhalten können, wenn ich euch über Geschehnisse hinter den Kulissen berichten möchte. Aber bisher hat sie mich niemals erwischt). Danach ging es endlich ans und ins Wasser. Hohe Wellen trugen zum Badevergnügen bei. Ottilie und Gottlieb wollten gar nicht mehr raus aus dem Wasser und auch Allie tummelte sich im warmen Nass.

Die Baderei wurde nur durch den Konsum von lekvár - und Streifenhörnchenstullen mit uborka und sárgobárack unterbrochen.

Natürlich wurde auch gespielt und gechillt.

Schwester Agnes war das Wasser zu kalt und sie will wohl ohne Pippinchen gar nicht ins Wasser. Sie schlummerte stattdessen auf ihrer Luftmatratze am Strand und haschte nach Pigmenten. Lille war übrigens auch kurz eingenickt und wirkte nach dem Aufwachen ein wenig zerknittert.

Paule und Dschinni machten noch eine Provianterweiterungstour. Da es überhaupt kein Wasser mehr zu kaufen gab (zum Glück haben wir gestern einen kleinen Vorrat gekauft), brachten sie für morgen für alle Jokurt mit.

Nach dem Abendessen, es gab Spagetti mit Soßbolongnäs und Melone, machten wir uns mit einem kleinen Begrüßungsspiel miteinander bekannt. Leute, ihr hättet vermutlich eure Kinderlein nicht wiedererkannt. Selbst die größten Großklappen flüsterten ihre Namen. Schwester Agnes bedauert noch immer, ihr Hörrohr zuhaus gelassen zu haben.

Anschließend wurden die Teams ausgelost. Glücksfee war unsere jüngste und kleinste Mitreisende aus Berlin. Es gibt in diesem Jahr 5 Teams, die sich morgen zusammenfinden  und erste Aufgaben gemeinsam lösen  werden.

Die Wahl der Zimmerkontrollkommission (ZKK) bildete dann den offiziellen Abschluss des Tages.

Ein Berliner tritt in die Fußstapfen seiner beiden älteren Geschwister und vertritt die Jungen. Eine Thüringerin, die hier mit Kosäng und Kuhsine ist, wird den weiblichen Blick auf die Unordnung in den Zimmern übernehmen.

Nun sind inzwischen alle in ihren Betten. Die Nacht und der Tag waren anstrengend und ich höre schon unseren Busfahrer Blümchen schnarchen.

 

Ich werde dann auch an meiner Matratze horchen.

Bis morgen und jó észerkat.

Euer Otto

 

PS: Der Link zum Ottokar- Ferienlagerlied

https://shorturl.at/rWXEb

  1. PS:

Was ich beinahe vergessen hätte:

  1. Eine Mama hat im Ferienpass die Betreuer informiert, dass ihr Töchterlein ans Duschen zu erinnern ist und alle 2 Tage duschen soll, allerdings ohne sich die Haare nass zu machen. Da gab es von den Verzieherinnen sofort Protest. Nach einem Bad im Balaton ist hier nämlich duschen mit Haarewaschen Pflicht.
  2. Ich habe Ottilie das erste Mal in unserem gemeinsamen Leben im Kleid erlebt.
  3. Lille ist zwar mit der Schule fertig und will jetzt Lehrerin werden. ABER mit der Rechtschreibung steht sie ein wenig auf dem Kriegsfuß….zumindest lassen ihre Eintragungen in der Wunschliste vermuten. Ich empfehle ihr nach den Ferien einen Lernförderungsvertrag im Kinderzentrum zu schließen.                         

Und endlich wieder am Balaton

Jó estéd kedves anyák és apák,

 

jetzt kommen für euch erholsame Wochen. Eure lieben Kleinen und auch Großen sind auf der Reise zu uns hier am Balaton.

Ich bin nämlich mit Sigi und meinem Kumpel Paule bereits am Donnerstag hier angekommen.

Schließlich gibt es ja immer eine Menge vorzubereiten.  Lekvár, Mokus, Streifenhörnchen, Víz mit und ohne Gas, uborka, sárgabarack….. Leute, wir haben geschwitzt wie die Weltmeister.

Natürlich haben wir Dschinni aus seinem großen Weinfass geholt, damit er uns beim Tragen helfen kann. Naja, da war es wohl eh nicht mehr wirklich gemütlich. So wie im Balaton, fehlte auch in seinem Zuhause viel Wasser (bor). Ja meine Lieben, wir werden wohl in diesem Sommer Wasserwandern auf neue Art entdecken können.

Die ersten beiden Tage haben wir uns bei Flitzi einquartiert, weil in unserem Ferienlager noch viele ungarische Kinder ihren Spaß hatten. Gemeinsam mit ihr wurden die letzten Absprachen für unsere Ausflüge getroffen.

Nun sitze ich mit Paule und Sigi im Ferienlager auf den Verzieherplätzen und warte auf meine Kumpels und Kumpelinen.

Ottilie ist in diesem Jahr wieder dabei. Ihre Zensuren sind Dank KI besser geworden und da muss sie nicht wie im vergangenen Jahr in den Ferien Lernen.

Pippin kommt mal wieder erst in der nächsten Woche. Er muss erst noch Ordnung in seinem Klassenraum machen. Vermutlich hat er in den letzten Schultagen wieder nur Quatsch gemacht.

Gottlieb hat sich tränenreich von seiner Freundin Tessi verabschiedet. Er bringt die kleine Schwelle (Schwester für alle die kein Berlinisch können) von einem seiner best friends aus der Grundschulzeit mit. Ich bin gespannt wie die so drauf ist und ob sie in unsere Klicke passt.

Bei Schwester Agnes ist euch sicher klar, dass ihre pinken Kleiderschränke den halben Kofferrraum des Busses füllen. Aber welche neuen Glitzerfummel für die Disco wohl daraus hervorgezaubert werden? Wir werden es erleben und ich berichte euch natürlich.

Lille und Nille sind in diesem Jahr auch wieder dabei.  Sie haben sich vorgenommen nur zu faulenzen. Ob sie das wohl schaffen? Zumindest bei Lille habe ich da so meine Zweifel.

Und nun noch zu Pille. Auf ihn muss ich noch eine ganze Woche warten. Er hat noch eine äußerst wichtige Aufgabe zu erfüllen in Berlin- Fußballern aus Bayern zeigen was eine Schwalbe ist oder so ähnlich. Er kommt dazu passend mit dem Flieger nach Budapest.

Inzwischen sind unsere langjährigen ungarischen Freunde mit ihrem Betreuer Yuri angekommen und haben ihre Zimmer bezogen. Morgen können also alte Freundschaften aufgefrischt und neue geschlossen werden. Spätestens bei der Eröffnungsdisco mit dem Kaninchensong.

Das soll es für heute gewesen sein.

 

Ich wünsche euch eine gute Nacht. Und nicht vergessen, ich freue mich immer über eure Zuschriften.

Euer   Otto                                                                                                                                                           

Bald geht es los

Liebe Ferienlagerkinder, liebe Eltern, Omas, Opas, Tanten, Onkel....

 

bald ist es wieder soweit. Ottokar goes Ferienlager. Zeit die Koffer zu packen. Vergesst die Sonnencreme nicht!

 

Bis bald Euer Otto