Hällöchen in die Runde, hier is wieda Sportreporta Gottlieb, best fränd von olle Otto. Aba zuerst muss icke olle Otto von jestern noch etwas korrigieren: Ick hatte mich zur Uraufführung unseres Ferienlajatanzes nich vadrückt, ick war bei unserem Freund Tommi, um watt leckeret zu vadrücken. Kleener, aba wichtija Unterschied!
Außerdem wurde der heute ja gleech dreimal fleißig jeübt. Morjens, mittags und abends, ick bin jetzt also voll im Bilde und konnte den Träningsvorsprung der anderen locker einholen. Jerade die älteren Knaben schlurfen eher dem Takt hinterher, da bin icke doch deutlich schnella.
Aba Ferienlajatanz reicht uns sportiven Elementen natürlich nich aus. Lille hat noch watt janz Internationales dabei, eenen polnischen Volkstanz. Ooch den haben wir heute jleich zweimal trainiert, so dass einije die nächste Disko am nächsten Freitag mit dem fabulösen Dijee Lockie jar nich mehr erwarten können.
Aba ooch zwischen den janzen Tänzen waren wir weiter munter sportlich untawegs. Heute morgen jing es um 10 Uhr zum Hauptstrand und Bietsch-Wolleyballfeld, um in meener Paradedisziplin, dem Wolleyballturnier, zu glänzen. Icke mache es kurz: Meen Tiem konnte eenen hervorragenden dritten Platz sichern, die anderen beeden Tiems mussten sich hinjegen mit den Plätzen 1 und 2 zufriedenjeben. Is ooch völlig ejal, soll ja vor allem Spaß machen und den hatten wir mit vielen kuhlen Spielzügen und Jejenzügen. Und Schwester Agnes musste ooch keene Sportverletzungen vasorjen und konnte deshalb uns als Schiri watt trillern.
Wir gratulieren den Jewinnern Nolle, Lexxi, Lille, dem brutalen Barrakuda (jabs da noch eenen Erdennamen?!) und dem Fischkopp-Jast von der Insel Usedomm.
Kaum zurück im Kemp jings es dann ans Baden, Basteln, Spielen. Und ooch unser Fesper war nich mehr fern. Ihr erinnert euch, dass wir jestern leckere unjarische Bogatschen jebacken haben? Die verspeisten wir dann heute hinjebungsvoll mit Streifenhörnchen und lekwar. Icke durfte Ottilie als Chef-Lekwartor vatreten und schwitzte anderthalb Stunden zwischen Wespen, hungrijen Kindas und Pippin, der sich als Heulboje oder Nebelhorn vasuchte. Ick war am Ende janz schön fertig, die Bogatschen aba nich: Als fleißije Bäcker wurden von uns jestern solche Berje produziert, dass wir noch nich mal die Hälfte heute jeschafft haben.
Kaum waren alle jesättigt und die Kalorien wieda vertanzt, zojen mal wieder dunkle Wolken am Nordufer auf und der Wind legte zu. Uff Zelt-Segeln hatte nach den janzen sportiven Elementen aba keener mehr Lust, weshalb wir ditt Zelt lieba früh abbauten und vor een paar wenijen Rejentropfen ins jroße Haus flüchteten. Schwester Agnes nutzte jleich ma die Jelegenheit und ordnete ditt Tischtennisturnier für die Kleeneren an. Jewonnen wurde dieses in drei Sätzen von dem kleenen Bruda der siebenkämpfenden Schwesta sehr knapp jejen eenes der bereits viel jenannten JoJos. Ihre Zwinglingsschwesta wurde Drittplatzierte.
Zum Abendessen jab es dann ordentlich Kraftfutter: Nudeln mit Bollonäse. Supa lecka und kaum watt blieb uff den Tellern.
Feierabend? Nö, dachten die Vaziehas. Nach janz viel sportlicher Betätigung wurde jetzt noch Jehirnzellentraining anjeordnet. Wir spielten watt fürs Ferienlaja janz neuet und von Schwester Agnes entworfenet: 1, 2 oder 3 (– letzte Schonx vorbei), sowohl in eener Jesamt-Tiem—Wettbewerbs-Edition als auch in einer Späschel Edischen für unsere kleensten Tiem-Mitglieder. Icke kann vamelden, datt selbst so manch een Urlaubär bei den schweren Frajen noch watt dazulernte. Nolle wird künftig seene Haut noch bessa pflejen zum Beispiel.
Dennoch jab es sehr viele richtije Antworten und een extrem enget Rennen. Von 25 möglichen Punkten ergatterte Tiem 4 mit 22 Richtijen Platz 1, die Tiems 1 und 3 folgten mit 21 uff Platz 2, Tiem 5 kam uff 20 richtije und Tiem 2 hatte 19 richtije Antworten parat.
Nach so viel Kopf-Marathon brauchten wir natürlich noch sportiven Ausjleich und dänzten noch eene Runde. Discofit sind wir ohne Fraje!
Dann riefen die Vaziehas die ersten von uns in die Duschen und Betten, ich muss mich jetzt ooch langsam da anmelden bevor icke vamisst werde. Außerdem jetzt morjen zu den Rittas von Burg Schümeg. Da muss icke für die Schwertkampfübungen fit sein.
Jute Nacht, ihr Fremdschläfer.
Euer Gottlieb
PS: Wer wissen will, wie sehr die Vaziehas uns hier uff Ordnung trimmen: Im Rahmen der Zimmerkontrollen greifen einije zu imma krasseren Vasuchen irjendwie die nächste Fünf oder Sechs zu vahindern. Mir wurde berichtet, dass einije Mädels schon die Fenster putzen und bei den kleensten Jungs wurde Ko-Aufräumen der Schränke, der nicht anwesenden Zimmermitbewohner ausprobiert. Die Vaziehas sind eher wenija bejeistert. Jetzt wird überhaupt nix mehr jefunden, watt fehlt. ![]()
PPS: Um die Bildschirmzeit einijer weniger Sportiven zu senken, hatte Pippin heute zu Stadt-Land-Fluss jeladen und lernte dabei etwas Neues, als Kaufland bei Land mit K vorjeschlagen wurde. ![]()
Kommentare
wat für een sportlicher Turniertach! Da war ja wirklich den janzen Tach über keen Muskel und keene Jehirnzelle untätig. Herzlichen Glückwunsch an die Jewinner und natürlich ooch an dein Tiem zum hervorragenden dritten Platz!
Bei uns war heute übrigens ooch ordentlich wat los. Wir waren im Naturkundemuseum und haben dort viele spannende Dinge entdeckt. Danach hatten die Kinder offenbar noch Energie für mindestens drei weitere Turniertache. Von mittags bis abends wurde die Küche belagert, jeschnattert, jespielt und ordentlich Betrieb jemacht. Die hatten heute wirklich unglaublich viel Energie.
Nun wünsche ick euch jute Nacht und morjen viel Erfolg bei den Rittas von Burg Schümeg.
Ich wünsche euch heute viel spass auf Sümeg. Mal sehen ob meine zwei bei dem Ausflug dabei sind, bei den letzten Ausflügen habe ich sie nicht entdeckt (auf den bildern) habt einen schönen Tag :)
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.