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Wipfelgipfel und jepörkelte Torwart-Nudeln

Ey Leude,

 

es is euer oller Kumpel Gottlieb, bäst fränd von olle Otto, heute für euch am Start. Dafür jibts jute Jründe. Zum eenen war heute een total sportiver Tach, so dass euer Sportreporta Gottlieb prädästiniert war (ick hab mich in Fremdwörtas jeübt). Zum anderen is olle Otto völlig fertich und liegt schon volljefressen in seiner Koje.

 

Keen Wunda bei unserem mal wieda vollen Programm. Heute früh jabs erstmal Rejen. Unsa Kumpel Pippin war trotzdem im Laufschritt einkoofen, dank Rejen musste er wenigstens nich in den Balaton springen, um Schweißnässe vorzutäuschen. Watt für ne Wohltat so een kleener Guss, ooch wenn einije von uns schon Angst hatten, dass unser Ausflug abjesagt wird. Aba rechtzeitig verkrochen sich die Wolken und die Sonne kehrte zurück. So konnten einije von uns nach Frühstück und Zimmakontrollen dann datt frisch in der Ferienlaja-Bank ersteijerte Jeld noch flink in der Stadt umtauschen jehn. Ick habe mir ditt mal näha anjeschaut und interessante Entdeckungen jemacht. Ooch beim Jeld raushauen is unsere Truppe seeeeehr unterschiedlich unterwegs: Während Sigi einijen schon mit Kontoüberziehungsjebühr drohen musste, hatten andere bis heute keenen Cent abjehoben. Ick weeß ooch imma nich so richtig, wofür ick meene Kohle ausjeben soll. Ick schnorre mir immer bei olle Otto und Paule durch, hehehe.

 

Wer dachte, dass mit Rucksack packen und Jeld tauschen bereits alle Erledigungen erledigt sind, hatte sich aba jetäuscht. Schwester Agnes stand bereit und nahm jeden von uns noch in een hartet Verhör, ehe wir uns eine zusätzliche Wasserflasche verdienen konnten. Sie wollte als professionelle kranke Schwester nich nur unsere Kopfbedeckungen, Schuhwerk und Wasservorräte überprüfen, sondern kontrollierte jleich noch Impfstatus, saubere Fingernägel und den Taschengeld-Stand. Nach diesa Tortur konnten wir uns endlich im Bus erholen.

 

Dann jing es für uns alle in den Klettapark. Voll krass. Dazu mussten wir erstma den Balaton halb umrunden. Unsa Busfahra Blümchen hatte pünktlich den Bus wieda flottjemacht und von sämtliche Krümels der Hinfahrt befreit. Unterwegs sammelten wir noch unsere unjarische Freundin Flitzi ein, damit olle Otto endlich mal wieder seinen Unjarisch-Unterricht fortsetzen konnte.
Nach jut anderthalb Stunden Fahrt waren wir dann im Kalandpark anjekommen. Wir konnten uns zwischen fünf starken Strecken entscheiden, vom Weg für die Kleenen bis zur ultimativen 3 Stunden-Strecke. Ick wählte besondas klug und schillte mit Paule, Dschinni und Ottilie während der Rest durch die Baumwipfel kletterte. Ick saje ja immer: Sport reporten is Sport besserwissen ohne zu viel Anstrengung. Hehehehe.

Die anderen Sport-Varrückten rückten eina nach dem anderen in die Wipfel aus. Als Eiron-Kletterer betätigte sich een Urlaubär aus Bärlin, der den Namen meenes Lieblingstieres trägt. Er jing den jroßen Nimrod-Weg mit anvisierter drei Stunden Dauer. Nach 75 Minuten stand er wieda vor uns. Schon clever: Er wollte nich verraten, wo jenau er die Abkürzung jenommen hatte und ließ die Mädels seine Muckies bewundan.

Ansonsten erlebten wir viele unterschiedlich tolle Leistungen von Kleenen wie Jroßen. Einije besondere Jroßklappen wurden zeitweilig etwas leiser nachdem das freundliche Park-Personal sie aus den Wipfeln errettet und abjeseilt hatte.

Insjesamt zog es sich aba doch janz schön in die Länge, insbesondere unsa Kumpel Pippin trödelte janz schön herum und kam als einer der letzten an. Also jing es dann flugs weita zur Sommerrodelbahn, wo wir schnell runter rasten. Nun ja, zumindest die meisten. Einije janz Erfahrene wussten Bremse und Jaspedal nich so richtig zu unterscheiden und bremsten uns ziemlich aus und Pippin kopierte sein Klettertempo auch beim Sommerrodeln. So richtig ausjeruht scheint er trotz der vielen entspannten Zugstunden am jestrigen Tage nich zu sein. Vielleicht war aba ooch der Morjen-Spaziergang zu herausfordernd.

 

Doch damit war unsa Super-Tach noch nich vorbei. Wer viel Sport treibt (oda es kommentiert), muss ooch jut essen. Dafür hatten olle Otto und Paule allet mit unserer juten Freundin Edit vorbereitet. Icke habe mir vorhin von olle Otto die unjarische Speisekarte extra noch ma uffschreiben lassen: Es jab Csemege uborka (sich schämende Jurken), pörkölt es torhanya (jepörkeltet Julasch an Torwart-Nudeln) und zum Nachtisch palacsinta lekvarval (Eierkuchen, lecker war’s). Supa lecka allet und erjänzt um malna limonad. Olle Otto wurde aus dem Weinkeller rausjerollt ooch wenn er nur halb soviel jefr...jejessen hat wie Busfahra Blümchen. Einije Kinda schauten besorgt, ob er ooch satt jenuch wird und nicht sie gleich noch als Nachtisch verspeist. Ick habe mich mit drei Portionen Hauptgang und vier Palatschinken vornehm zurückjehalten. Ihr kennt mich ja, die Bescheidenheit in Person.

 

Dann waren wir alle jenudelt und müde und nachdem wir noch Flitzi zu Hause abjesetzt hatten, jing es schnell zurück ins Kemp unter dem lauten Abjesang von „Zähneputzen, pullern und ab ins Bett“.

Da warten jetzt schon alle uff mich und ick will mich dem jetzt ooch anschließen.

 

Deswegen: Jute Nacht, morjen kommt Neptun und da will ick ausjeruht sein, um schnell wegloofen zu können.

 

Jo eszerkat, euer Gottlieb.

 

PS: Otto, der Humma schämt sich nich, der wird rot und lecka. Wie die Jummibärchen, da is rot ooch imma am leckersten!

 

 

Kommentare   

#4 Stella 2026-07-17 12:20
Hallo Gottlieb,
Vielen Dank für den lustigen Bericht! Es klingt nach einem tollen und erlebnisreichen Tag mit viel Bewegung, Spaß und gutem Essen. Besonders der Kletterpark und die Sommerrodelbahn waren bestimmt ein Highlight. Schön zu lesen, dass alle gemeinsam so viele schöne Momente erlebt haben. Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Spaß und freuen uns schon auf den nächsten Bericht!
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#3 Berliner Bärbel 2026-07-17 09:51
Während ihr durch die Wipfel geturnt seid und euch an Torwart-Nudeln sattgefuttert habt, lief bei uns ooch allet rund. Das schöne Wetter musste schließlich genutzt werden! Bärbel hat mit den Kids gegrillt – mit Halal-Würstchen, leckerem Tomatensalat und selbstgemachtem Hummus. Da blieb keener hungrig.

Für die nötige Abkühlung sorgte Lucky mit einer ordentlichen Wasserschlacht – trocken blieb da höchstens der Grill.

Besonders spannend wurde es beim Experiment „Schwimmen oder sinken?“. Dabei gab's eine echte Überraschung: Wusstet ihr, dass eine Büroklammer auf dem Wasser schwimmen kann, obwohl sie aus Metall ist? Wenn man sie ganz vorsichtig auf die Wasseroberfläche legt, trägt sie die Oberflächenspannung des Wassers. Die Kinder konnten kaum glauben, dass das klappt – bis sie es selbst ausprobiert haben.

Mal sehen, welche Abenteuer morgen auf euch und bei uns warten. Viel Spaß mit Neptun, und Gottlieb: Renn lieber schon mal los!
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#2 Christian 2026-07-17 05:27
Hallo nach Ungarn. Määäääänsch - da war gestern viel los.
Pippin und langsam im Kletterpark und dann auch noch auf der Sommerrodelbahn getrödelt? Das ist unglaublich… :-|
Falls das Taschengeld ausgeht und der Dispo nicht ausreicht - ich weiß da was. ;)
Grüße von der Sonnelinsel. ☀️
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#1 Katrin Riemer 2026-07-17 04:17
Was ein aufregender Tag :). Ich bin ja echt gespannt ob der Tipp bei Neptun angekommen ist. Danke für eure Berichte, habt einen schönen Tag
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