Hauptmenü
feed-image

Ick wär’ so gerne Melonär, …

...dann wär’ meen Bäuchlein niemals leer, singt meen Lieblingstier, datt Nilpferd, immer.

 

Hallo an alle Zurückjebliebenen, hier is wieder ma Gottlieb. Olle Otto hat heute fast den janzen Tach mit Glitzersteinen jespielt, nennt sich Deiamond Pänting oder so, und hat nix mitbekommen, deshalb muss euer Sportreporta Gottlieb ma wieda ran an die Tasten. Aba wie der Zufall ditt will, waren wir heute ooch sehr sportiv unterwegs. Ick berichte euch jleich von mehreren Turrnieren (een zweetet R als Reserve für Lille),Wettbewerben und Fun-Sportarten. Steh tjunt.

 

Jing schon heute morjen jut los. Pippin und icke warn noch immer janz anjefixt vom supertollen DJ Lockie und haben uns passend zum Wecken mal selbst als Dijais probiert. Einije Langschläfas schienen unverständlicherweise recht wenig begeistert als unser Wäk Ap von Rätsch ageinst de Maschine durch den Flur schallte. Nun ja, jeder Star beginnt mit kleenen Erfolgen, habe icke Pippin jetröstet.

 

Nachdem Frühstück jing es direkt zum ersten Teil unseres heutigen Tiemspiels. Für een super Demokratie leben-Projekt unseres Ottokars zum Thema Miteinander-Füreinander sollten wir lebendige Buchstaben bilden. Gemeinsam wurde ditt durch unsere Tiems einstudiert, die Erfolge durften später am Abend bewundert werden. Ihr gloobt jar nich, wie vaschieden man ein M oda D oder auch T aus kleenen und jroßen Piepels bauen kann. Echt beeindruckend!

 

Dann hieß es für uns alle Strandgang 2.0, denn die Vaziehas hatten sich eenen neuen Schwierigkeitsgrad für uns alle ausjedacht. Wir sollten doch tatsächlich alles, watt wir über den Tag brauchen bereits direkt beim ersten Strandbesuch mitnehmen. Verrückte Idee. Wie soll icke denn uff meene 10.000 Schritte kommen, wenn icke nich für Trinkflasche, Handtuch, Sonnencreme und die vielen kleenen Dinge, die man erst nach mehreren Strandbesuchen plötzlich braucht hoch und runter loofen und damit die Vaziehas uff die Nerven jehen kann? Für einije von uns eene echte Herausforderung! Aba tatsächlich waren wir irgendwann alle unten schwer bepackt anjekommen. Dann wurde wieda jequatscht, jebadet, jespielt.

 

Unter anderem wurde ditt Bao-Bao-Turrnier endlich begonnen und die erste KO-Runde fertig jespielt. Aktuell duellieren sich zwee Urlaubärinnen aus Bärlin in eener neuen ultimativen Variante. Nach 1:1 unentschieden wird ditt finale Spiel im Doppel-Bao-Bao ausjetragen. Otto kann euch dann morjen berichten, watt die Nachtpartie so an Erjebnissen jebracht hat.

 

Auch datt Uno-Turrnier wurde abjeschlossen. Es jab eene Runde der Kleenen und eene Runde der Jroßen und hier die Jewinners: Een kleener Eisenacher jewann in der Altersgruppe 6-11, während sich bei den 12- bis 16jährigen eene Neuwegerin vom Rennhaus aus Thüringen erfolgreich durchsetzte. 


Während wir am Strand turrnierten und schillten, waren Dschinni und Pille voll fleißig und pflückten riiiiiesige Wassermelonen von den unjarischen Wassermelonenbäumen. Schutzhelme und -bekleidung waren natürlich mit dabei. Da Pille recht jroß ist, konnte aba uff die Prüfung eina Leita durch den Leitabeufftragten jlücklicherweise verzichtet werden. Und diese leckeren Melonen sollten dann am Nachmittag im Wassermelonenwettessen unsere Bäuche füllen. Supersüß und supersaftig – so sahen wir dann alle danach auch aus. Zum Jlück hatten die Vaziehas Badebekleidung für alle Mitstreitenden anjeordnet.

Bei den Mädels hat eene mittelalte Bärlinerin, die an der Panke wohnt mit 12 Stücken jewonnen, dicht jefolgt von einem Teil der JoJo-Zwinglinge ebenso aus Bärlin (11 Stücke) und eener jroßen Thüringer Schwester, deren kleener Bruder seit Tagen stolz per Shirt verkündet, er würde sie jern jejen eenen Traktor eintauschen (10 Stücke). Bisher hat sich aba keen unjarischer Landwirt erbarmt, vamutlich, weil sie um die Melonenernte fürchten bei solch eenem Vielfraß. laughing

Die Jungs standen im Vagleich stark zurück. Een kleener Prenzlberger, der ditt zweete Mal mitjefahren is, jewann mit starken 9 Stücken Melone. Erstaunlicherweise erkannte er danach, dass er jetze irjendwie und unerklärlicherweise Bauchweh hat. Aba keene Sorje, 45 Minuten späta planschte er schon wieda fröhlich im Balaton. Platz 2 jing eijentlich nach Eisenach, musste jedoch wejen unerlaubtem Fische füttern aberkannt werden. So zog ein kleener, aus der Ukraine stammender Bärliner allein uff den zweiten Platz mit 7 Stücken und Platz 3 jing mit 6 Stücken nach Ilmenau. Gratulation an alle Jewinnenden. Alle Melonenreste wurden dann umjehend von den vabliebenen Zuschauenden vaspeist.

 

Kaum hatten wir uns die Spuren des prächtijen Mahles von unseren Rubens-Körpern jespült, zojen sich am anderen Balatonufer dunkle Wolken zusammen. Unsere aufmerksamen Vaziehas behielten aba den Übablick und scheuchten uns rechtzeitig wieder ans Ufer. Dort vasuchte der Rest von uns sich bereits in der neuen Fun-Sportart Zelt-Segeln: Etwa zehn von unseren Fränds hielten krampfhaft unsere Zeltplane umklammert, damit der Wind diese nicht davon trägt. Nachdem wir allet erfolgreich festjehalten und aus dem Windkanal transportiert hatten, wurde der Sturm aba eene ziemliche Enttäuschung: Nur Wind, keen Rejen. So bleibt der Balaton weiterhin nur halbvoll.

 

Nach dem Abendessen Schweinebraten, Sauerkraut und Semmelknödel und den absolvierten Tiemspielen mit den lebendigen Buchstaben jab es zum Tagesabschluss noch eene coole Vasteigerung mit vielen Häppi Ends. Auktionator Paule hielt von Socken bis Handtüchern so ziemlich alles bereit, watt in unseren Koffern fehlen könnte, und vieles fand wieder eine Besitzerin oder einen Besitzer. Insbesondere die schon erwähnten Bärliner Jojos müssen bis zur Vasteigerung seeeehr leere Schränke jehabt haben oder sie hatten alternativ für jeden Tag ein Handtuch zum Wechseln dabei. In unserer Clique freuten wir uns sehr, dass Allie nach eener Woche ihr Duschbad zurückerhielt. Sie will uns aba noch nich verraten, warum ditt im Jungs-Duschraum jefunden wurde tongue-out

 

Pippin hat mir jerade jeschrieben, datt alle Jungs schon in den Betten liegen – 30 Minuten vor der eijentlichen Zeit und anjeblich freiwillig. Das zerhaut mir völlig meenen Zeitplan für die Flörterei nach der Arbeit. Aba jut, dann muss meen unwiederstehlicher Scharm eben morjen wieder wirken, wenn es für uns alle nach Malle jeht.

 

Bis dahin, euer träumerischer Gottlieb innocent

 

Kommentare   

#1 Berliner Bärbel 2026-07-20 15:54
Hallo ihr Lieben!

Während ihr euch am Balaton bei Turnieren, Wassermelonen und jeder Menge Action vergnügt, ist bei uns mit Bärbel die Naturwoche gestartet. Gleich zum Auftakt wurde die Natur mit allen Sinnen entdeckt.

Mit Hänni wurden Samenbomben hergestellt. Jetzt hoffen wir, dass daraus bald viele bunte Blumen wachsen. In der Küche wurde mit Taddel gekocht. Natürlich gab es Nudeln am Nudelmontag. Schließlich gehören Rituale einfach dazu.

Außerdem haben wir mit Sahara ein Herbarium angelegt. Sabbel musste erstmal lernen, was ein Herbarium überhaupt ist.

Wir freuen uns auf alles, was die Naturwoche noch für uns bereithält, und schicken euch viele liebe Grüße an den Balaton.
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren