Ein letztes jó estéd kedves anyak, apak és baratok*nö,
Der letzte Ferienlagertag wurde mit unserem Kaninchentanz im Flur begonnen. Pippin und Gottlieb waren von ihrer Idee ganz begeistert. Die Kids vermutlich nicht.
Nach dem Frühstück hieß es dann die letzten 3x tanzen zum Ferienlagersong und es ging ans Kofferpacken. Die Ansage, es wird heute wieder ca. 30 Grad warm, lasst eure Badesachen draußen, wurde wie in all den Jahren zuvor von der Mehrheit ignoriert. Alle Klamotten rein in die Koffer, Hauptsache alles ist irgendwie drin. Gottlieb und Pippin hatten ja verlost, wer in welchem Zimmer der kleinen Jungs hilft. Bei Beiden schlug der anfängliche Optimismus bald ins Gegenteil um. Wem gehört was? Wie passten die Sachen bloß bei der Anreise in den Koffer? Und viele andere Probleme gab es zu bewältigen. Aber sie haben es geschafft und hatten dann auch noch Zeit für ihre eigenen Koffer.
Schwester Agnes machte es etwas komplizierter. Sie war in Ermangelung ihres pinken großen Kleiderschranks mit mehreren Koffern und Taschen ausgestattet und tauschte dann auch noch mit Nille diverse Wäschestücke, damit dieser dann in Erfurt Hausarbeit, sprich Wäsche waschen, lernt.
Bis mittags waren dann alle Koffer, Rucksäcke und Taschen gepackt. Mit ausreichend Reiseproviant deckten sich die meisten Kids ein (Gummibärchen, Eistee, Kekse….. nur Chips und Sonnenblumenkerne waren verboten. Paule hat das auch tatsächlich am Abend kontrolliert.
Ab Mittag hieß es dann, Badesachen anziehen und an den Strand. Die Zimmer wurden verschlossen, damit niemand seinen Koffer wieder auspacken konnte. Das haben die Verzieher*innen nämlich schon öfter erlebt. Diejenigen von uns, die ihre Badeklamotten tatsächlich nicht eingepackt hatten, stürzten sich in die „Fluten“. Pippin baute mit kleinen und mittelalterlichen Kids mit Balatonschlamm eine tolle Stadt. Gottlieb und Allie schwammen nach einer Art Wattwanderung mit den guten Schwimmer*innen in der Mitte des Balaton. Schwester Agnes versuchte es erneut mit Pigmentehaschen und Ottilie erfreute die hungrigen Kinderlein mit Joghurt, Lekvár und Streifenhörnchen auf Brot.
Es wurde gespielt, gebastelt, gequatscht und sich von einigen wenigen auch ein bisschen gelangweilt. Am schlimmsten war es übrigens, dass die Akkus der Handys der Nichtbader langsam gegen Null gingen und Aufladen nicht möglich war.
Nach dem Abendessen dirigierte Paule dann das Beladen des Busses und Allie beaufsichtigte die „Endreinigung“ der Zimmer. Gottlieb und Pippin halfen Blümchen beim Einsortieren des Gepäcks. Das war gar nicht so einfach, waren zum Teil doch riesige und sehr schwere Koffer dabei.
Also liebe Elternteile, im nächsten Jahr bitte eine abgespeckte Variante des Gepäcks. Dschinni ist nämlich ein wenig in die Jahre gekommen und möchte sich keinen Bruch heben.
Kurz vor 20 Uhr war es dann endlich so weit. Blümchen hatte in mühevoller Puzzlearbeit seine Vorbereitungen abgeschlossen und der Bus rollte vom Gelände. Paule, Sigi und ich fahren dann morgen früh zurück. Wir müssen das Haus noch in Ordnung bringen und alles gut verstauen für das nächste Jahr am Balaton.
An dieser Stelle möchte ich im Namen meiner Kumpels und Kumpelinen noch kurz die Leistung von Dschinni würdigen, damit er sich endlich in seinem Weinfass Ruhe gönnen kann.
Er schleppte insgesamt 988 Liter Wasser und 48 Liter Saft für uns heran. Dazu kamen 62 kg Brot, 160 Joghurts, 100 kg Melone, 15 kg lekvár, 9 kg Streifenhörnchen und Mokús und mehr als 70 kg gyülmölcsok és Zöldségek.
Und alles wurde komplett verzehrt und getrunken.
Mein Fazit für 2026:
Schön war es, aufregend und wir hatten viel Spaß miteinander. Ich freue mich bereits auf das nächste Jahr.
Jetzt muss ich aber endlich auch meinen Koffer packen.
Jó aludni . Euer Otto